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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Bugatti Veyron 16.4


Al_155
15.09.2003, 22:55
Bon soir, Bugatti-Fans!

Schlechte News zum Veron 16.4:

Laut ams (Heft 19/2003, Seite 10) kriegt Bugatti das Fahrverhalten des Veyron im Höchstgeschwindigkeitsbereich nicht in den Griff (Aerodynamik), bzw. müsste das Auto für die beworbene V-max komplett überarbeitet werden.

Kurz gesagt das Auto ist eine Fehlentwicklung, zumindest in Bezug auf die plakatierten Fahrleistungen.

Daher hat Bernd Pischetsrieder (Oberboss bei VW) den bisherigen Bugatti-Chef Karl-Heinz Neumann gefeuert.

Auf der IAA wird Pischetsrieder den neuen Bugatti-Chef vorstellen und auch verlautbaren, dass die V-max des Veyron auf 330 km/h beschränkt wird und die Motorleistung deutlich zurückgeschraubt wird.

Dies nur zur Info für alle die es noch nicht wissen.

Tja Leute, nix is mit dem schnellsten Auto der Welt und auch nix mit dem stärksten (1001 PS sollte das Ding haben).

Ich frag mich langsam, wie im VW-Konzern Autos entwickelt werden. Wahrscheinlich nach dem Motto: "Was der Piech sagt wird g´macht, wurscht ob´s funktioniert oder nicht." (Der Veyron wurde ja unter seiner "Herrschaft" über den Konzern entwickelt). :rolleyes:

Gute Nacht, Al_155

Smartie
16.09.2003, 01:56
Bon soir, Bugatti-Fans!

Schlechte News zum Veron 16.4:

Laut ams (Heft 19/2003, Seite 10) kriegt Bugatti das Fahrverhalten des Veyron im Höchstgeschwindigkeitsbereich nicht in den Griff (Aerodynamik), bzw. müsste das Auto für die beworbene V-max komplett überarbeitet werden.

Kurz gesagt das Auto ist eine Fehlentwicklung,
Na, dann paßt er ja zum VW-Konzern, speziell zum Audi TT *harhar*

alfistagtv6
16.09.2003, 05:46
Ciao Smartie!

Bon soir, Bugatti-Fans!

Schlechte News zum Veron 16.4:

Laut ams (Heft 19/2003, Seite 10) kriegt Bugatti das Fahrverhalten des Veyron im Höchstgeschwindigkeitsbereich nicht in den Griff (Aerodynamik), bzw. müsste das Auto für die beworbene V-max komplett überarbeitet werden.

Kurz gesagt das Auto ist eine Fehlentwicklung,

Der Audi TT ist eine Entwicklung der Steyr-Daimler-Puch Fahrzeugtechnik. Das Fahrzeug wird aber durch Audi in Ungarn hergestellt.
Das Fahrverhalten, welches Du sicher meinst, wurde vor den tödlichen Unfällen - in der Entwicklungsphase - als kritisch an Audi kommuniziert und bewusst so beibehalten.
Somit ist das keine Fehlentwicklung, sondern eine aus heutiger Sicht misslungene Auslegung für einen offensichtlich überforderten Kundenstamm.
Unrühmlich ist die Vorgangsweise des Produktherstellers, nicht des Entwicklers. :rolleyes:

Bitte hier klar zu differenzieren, um Falschinterpretationen auszuschliessen.

Die Bugatti-Geschichte wurde von der IAA im Kaffeesud gelesen. Nichts deutet darauf hin, dass das Auto nicht fertig wird. Die Frage ist nur wie. ;)
Köpfe rollen auch oft ohne grossen Grund.

Saluti, alfistagtv6.

P.S.: Der SLR schafft 334km/h.

gtv_zwie
16.09.2003, 08:16
guten morgen, die herren!


Somit ist das keine Fehlentwicklung, sondern eine aus heutiger Sicht misslungene Auslegung für einen offensichtlich überforderten Kundenstamm.
ich möcht's jetzt nicht 100%ig behaupten, aber ich glaube mich erinnern zu können, dass unter den TT-fahrern die tödlich verunglückt sind, auch ein ehemaliger deutscher rallymeister zu finden war :rolleyes:

Die Bugatti-Geschichte...
in der letzten "motorvision" wurde das problem der entwickler in richtung getriebe gelenkt.
und zwar war die rede davon dass man das drehmoment, welches btw in kNM angegeben wurde ( :eek: ), des sechzehnzylinders nicht in griff bekommt und darum die serienreife noch nicht vorliegt.
der bugatti-chef (IMHO ein unsympath) hat jedoch alles dementiert und versprochen dass das auto SO WIE ANGEKÜNDIGT KOMMEN WIRD.
es bleibt also spannend...

ciao, zwie *endlichtutsichwasimbugattithread*

alfistagtv6
16.09.2003, 08:50
Ciao gtv_zwie!

ich möcht's jetzt nicht 100%ig behaupten, aber ich glaube mich erinnern zu können, dass unter den TT-fahrern die tödlich verunglückt sind, auch ein ehemaliger deutscher rallymeister zu finden war :rolleyes:
Nein, seine Frau ist verunglückt. :rolleyes:

in der letzten "motorvision" wurde das problem der entwickler in richtung getriebe gelenkt... die Kraftübertragung ist ein gesamtheitliches Thema. Den Getriebeblödsinn erzählen sich die Germanen schon seit den ersten Seriendiesel, die die 540Nm Schaltmoment der damaligen ZF-Generation überfordert haben. Rolls Royce / Bentley hatte schon laaange mehr Schmalz an der Kurbelwelle. Die Deutschen brauchen die Schulterklopfer in den eigenen Reihen um etwas "geschafft" zu haben. Taktik zuerst ein Tra-Ra zu machen, aber typisch.

Unter Strich heisst der Auftrag für die Techniker nur machen.

Der Wagen und die Reifen schaffen die 400km/h. Das lässt schon der optische Unterschied zwischen Studie und Serienwagen (Monaco) durchblicken. Bei den Reifen dürften die 400+ lächerlich wirken, gegen die Speed die auf Salz schon länger gefahren wird.

Viel Luft in den Medien, weils sonst unser Nordvolk nicht glücklich wäre.

Saluti, alfistagtv6.

Al_155
16.09.2003, 18:31
Salut Leute!

Mit anderen Worten, das ist alles leeres Geplänkel?

Ich mein, wenn´s bei der Entwicklung und Erprobung des Autos keine unlösbaren Probleme gibt, wozu welche herbeidichten? :confused:

Dient das auch nur Marketingzwecken um Interesse zu wecken? Frei nach dem Motto: "Seht her Leute, wir bauen die schnellste und geilste Serienkarre auf diesem Planeten. Und das ist verdammt kompliziert!"

Ich denke, es dürfte selbst automobil desinteressierten Menschen in den Sinn kommen, das ein Auto wie der Veyron nicht von Hinz und Kunz entwickelt werden kann.

Al_155

alfistagtv6
16.09.2003, 20:21
Ciao ragazzi!

Ihr fallt von einem Extrem ins andere. ;)

Von den vielen, vielen Autogeschichten hängt eine ganze Industrie ab die sich an den wahren Hinz´ und Kunz´ dumm verdient. Ein Teil ist immer wahr, ein anderer Teil inszeniertes Geplänkel.
Aktuell ist z.B. wahr, dass Maserati mit Audi kooperieren wird und auch Lambo dadurch profitiert. Nicht wahr ist, dass dafür TDI-Aggregate bei Maserati eingebaut werden. Liegt klar auf der Hand was von den 2 Seiten der Medaille momentan mehr plattgeredet ;) wird, weil es "interessanter" ist aus germanischer Sicht.

Im Fall vom Bugatti 16.4 arbeiten Entwickler am Auto, nicht Dick&Doof. :rolleyes: Haben die ein Auto gemacht, können sie ein ähnliches aus dem Handgelenk erledigen und ein weniger vergleichbares Projekt mit geringfügiger Wissenserweiterung.
Natürlich muss jeder Neuland betreten der an einem derartigen Superportwagen arbeitet, und sei es der erfahrenste (ich sage nicht älteste) "Hase". Somit ist die Sache weder eine gemähte Wiese noch eine 8000er-Erstbesteigung.
Im Mittel bleibt der Kittel bei solchen Projekten, aber nicht die Windel. ;)

So ein Tam-Tam ist für mich typisch VAG. Andere Hersteller bringen es auf den Punkt, die WOBs machen "Telenovelas" wenn neue Autos anstehen.

Wer sich den Massenmedien entziehen möchte kauft sowieso nur Fachzeitschriften wie die ATZ und die MTZ.

Saluti, alfistagtv6.

Al_155
16.09.2003, 22:42
Jetzt mal langsam alfistagtv6.

No, na, natürlich wird so ein Auto wie der Veyron 16.4 nicht von Dick & Doof entwickelt. So schlau sind wir auch.

Auch das die Entwicklung eines derartigen Supersportwagens etwas anderes ist als die Entwicklung eines Golf, liegt ebenso klar auf der Hand. Auch das es während des Projekts einen Haufen neuer Probleme bzw. neuer Erkenntnisse gibt, die auch anderen Baureihen zu gute kommen können ist ebenso logisch. Vorausgesetzt die entsprechenden Abteilungen tauschen ihre Erfahrungen aus.

Die Frage war lediglich:

Wenn das Auto eh so gebaut wird mit all den Superlativen (V-max 404 km/h, Leistung: 1001 PS, max. Drehmoment im 4-stelligen Bereich, usw.), wozu dann die "Panikmache" wie eben beschrieben.

Mal ehrlich: Kein Mensch wird ernsthaft glauben, dass die Bugatti-Techniker ein Auto wie den Veyron so locker flockig aus dem linken Ärmel schütteln.

Beste Grüße, Al_155

Al_155
18.09.2003, 21:45
Bon Soir Bugattisti!

In der neuen Autorevue findet sich ein toller Artikel zum Veyron 16.4. Gut recherchiert, fein geschrieben und mit Aufklärung um die troubles während der Entwicklung. Wirklich lesenswert.

Al_155

mItalia
22.09.2003, 13:41
Ciao alfistagtv6

Auch Entwickler können einmal Fehler machen und dann erst später draufkommen.

Ich glaub auch nicht dass die so blöd sein werden und ihre Probleme jedem über die Presse mitteilen werden.

Ich kenn ein paar Automobilhersteller wo Probleme die echte Probeleme waren erst kurz vor Serienbeginn aufgetreten sind.

Also ich galub von dem ganzen Müll überhaupt gar nichts. Dass 1200Nm kein Problem sind zeigt die Firma Lotec die auch einen Wagen mit derartiger Leistung hat.

Nur machen die nicht so einen Wind um ihre Karre.

Die Wolfis sollen das endlich einsehn, dass echte Autos nur in Österreich und Italien entstehn und entwickelt werden.

alfistagtv6
22.09.2003, 19:56
Ciao mItalia!

Nur machen die nicht so einen Wind um ihre Karre.
Alles geht und Brabus macht auch 1000Nm PKW-dauerfest.
ZF schaltet momentan im LKW-Segment 2600Nm automatisch und 2700 manuell. Rein eine Frage der Dimensionierung wie überall.

Saluti, alfistagtv6.

Tommi
06.09.2005, 22:51
Die Produktion des millionenteuren Supersportlers Veyron beginnt. Schon 30 Kunden haben je 300.000 Euro Anzahlung überwiesen, sagt Bugatti.

Nach mehreren Verzögerungen bringt Bugatti im September 2005 das teuerste und schnellste bislang im Straßenverkehr zugelassene Auto auf den Markt. "Die Serienproduktion des EB Veyron 16.4 beginnt kommende Woche", sagte Bugatti-Präsident Thomas Bscher am 1. September.

Von dem 1001 PS starken und 407 km/h schnellen Rennwagen sollen maximal 300 Exemplare für jeweils eine Million Euro plus Steuern verkauft werden. 30 Kunden hätten die erforderliche Anzahlung von 300.000 Euro geleistet, die Zahl der Interessenten liege deutlich höher.

Aufgrund der hohen Entwicklungskosten wird der Veyron nach Bschers Worten nicht profitabel sein. "Es geht um die Wiederbelebung der Marke." Die laufende Produktion werfe allerdings Gewinne ab, die dem geplanten zweiten Modell der wiederbelebten Nobelmarke Bugatti zufließen sollen.

Die Investitionen des -Konzerns, der die Markenrechte an Bugatti 1998 erwarb, würden sich erst mit einem dritten kleineren Sportwagen amortisieren, der in einer Stückzahl von 3000 bis 5000 pro Jahr vom Band laufen solle. Am Samstag wird Bugatti den Veyron einer Reihe ausgewählter Kunden und Händlern vorstellen.

Die Öffentlichkeit wird den Sportwagen auf der Tokyo Motor Show Ende Oktober 2005 zu Gesicht bekommen.