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14.12.2010, 10:07
Nicht allein der Motor prägt den Charakter und das Fahrgefühl eines Supersportwagens, ein weiterer entscheidender Baustein ist das Getriebe. Die Anforderungen sind klar: Die Übersetzungen müssen perfekt sortiert sein und dem Motor die Chance zur optimalen Entfaltung geben. Für maximale Performance des Fahrzeugs sollten die Schaltzeiten weniger als einen Wimpernschlag dauern. Die Bedienung muss klar und einfach sein, über zwei ergonomische Schaltpaddles hinter dem Lenkrad. Die Charakteristik des Getriebes muss sich dem aktuellen Wunsch des Fahrers anpassen, vom komfortablen Cruisen durch die City bis zum harten Einsatz auf der Rennstrecke. Und nicht zuletzt erwarten die Lamborghini-Kunden ein emotionales Schaltgefühl, das die Reaktionen des Sportwagens stets erlebbar und nachvollziehbar macht. Das Entwicklungsziel war also auch hier klar formuliert: Das emotionalste Schaltgefühl der Welt zu schaffen.
Aus all diesen Gründen haben sich die Ingenieure für ein automatisiertes manuelles Schaltgetriebe als „Begleitung“ des neuen V12-Triebwerks entschieden – jedoch für eine ganz besondere Entwicklung, das Lamborghini-ISR-Getriebe. Dieser wichtige Bestandteil des Antriebsstrangs ist nicht nur um 50% leichter im Vergleich zu einem Doppelkupplungsgetriebe, sondern hat auch die Abmessungen eines herkömmlichen Schaltgetriebes – beides wichtige Elemente im Bereich Leichtbau von Supersportwagen.
Einzigartige Konstruktion für Supersportwagen
Aufgebaut ist die neue Kraftübertragung als Zweiwellen-Getriebe mit sieben Vorwärtsgängen und dem Rückwärtsgang. Für besonders hohe Dauerbelastbarkeit sind die Synchronringe aus Kohlefaser gefertigt – ein Material, bei dessen Einsatz Lamborghini besondere Erfahrung hat. Die geringen Schaltzeiten werden durch die besondere Konstruktion des Getriebes ermöglicht, die ISR genannt wird – Independent Shifting Rod / Unabhängige Schaltstangen.
Kurz und vereinfacht zum Prinzip: Bei einem konventionellen Schaltgetriebe – ob manuell oder automatisiert betätigt – liegen die Gangräder für beispielsweise den zweiten und dritten Gang nebeneinander. Will der Fahrer den Gang wechseln, wird über die Schaltstange die Schaltmuffe mit Synchroneinheit vom zweiten über Neutral zum dritten Gangrad geschoben. Das braucht doppelt Weg und Zeit: Zuerst muss der zweite Gang herausgenommen, dann kann der dritte Gang eingelegt werden.
Kurze Wege, schnelle Schaltzeiten
Beim Lamborghini-ISR-Getriebe wird dieser Vorgang deutlich abgekürzt: Die Gangräder wiederum des zweiten und dritten Gangs sind voneinander getrennt, die Schaltmuffen werden über voneinander unabhängige Schaltstangen betätigt. Nun kann der Schaltvorgang beinahe parallel ablaufen: Noch während die eine Schaltstange den einen Gang herausnimmt, kann die zweite Schaltstange dem nächsten Gang bereits einlegen. Weil sich die Bewegungen teilweise überlappen und die mechanischen Wege deutlich kürzer sind, kann ein wesentlicher Teil der Schaltzeit eingespart werden. Insgesamt schaltet das Lamborghini-ISR-Getriebe um rund 40 Prozent schneller als das e.gear-Getriebe im Gallardo. Und das zählt bereits zu den schnellsten automatisierten Schaltgetrieben der Welt.
Kompakte Bauweise, geringes Gewicht
Vier dieser unabhängigen Schaltstangen besitzt das neue Getriebe, Sensoren überwachen stetig ihre exakte Position. Betätigt werden sie über hydraulische Aktuatoren, der sehr hohe Betriebsdruck von 60 Bar sichert die nötige Arbeitsgeschwindigkeit. Insgesamt sieben Hydraulikventile gehören zum System, für den Druck sorgt eine elektrische Pumpe. Hydraulisch betätigt wird auch die Zweischeiben-Kupplung. Alle Komponenten des Systems sind in einem Gehäuse untergebracht, insgesamt wiegt das Getriebe nur 79 Kilogramm – ein klarer Vorteil, auch gegenüber den deutlich schwereren DSG-Getrieben der vergleichbaren Kategorie.
Drei Betriebsarten für jeden Einsatz
Dem Lamborghini-Fahrer stehen insgesamt drei Betriebsarten zur Verfügung: Der Modus Strada sorgt für besonders komfortorientierte Schaltvorgänge, hier ist auch vollautomatisches Schalten möglich. Der Modus Sport ist in Schaltdrehzahlen und -zeiten dynamisch ausgelegt, während der Modus Corsa die maximale Schaltstrategie für die Rennstrecke liefert. Hier ist auch die Launch Control integriert, die automatisierte Funktion für maximale Beschleunigung aus dem Stand.
Mit dem Lamborghini-ISR-Getriebe haben die Techniker der Marke mit dem Stier eine kongeniale Ergänzung für das neue Zwölfzylinder-Triebwerk entwickelt. Insgesamt ist hier eine Antriebseinheit entstanden, die im Wettbewerb der Supersportwagen einzigartig ist.
Integrierte elektronische Steuerung
Ermöglicht wird die exzellente Performance dieser Schaltbox durch eine extrem schnelle Elektronik-Architektur, welche die verschiedenen Elemente der Motor- und der Getriebesteuerung zu einem integrierten System verbindet.
Aus all diesen Gründen haben sich die Ingenieure für ein automatisiertes manuelles Schaltgetriebe als „Begleitung“ des neuen V12-Triebwerks entschieden – jedoch für eine ganz besondere Entwicklung, das Lamborghini-ISR-Getriebe. Dieser wichtige Bestandteil des Antriebsstrangs ist nicht nur um 50% leichter im Vergleich zu einem Doppelkupplungsgetriebe, sondern hat auch die Abmessungen eines herkömmlichen Schaltgetriebes – beides wichtige Elemente im Bereich Leichtbau von Supersportwagen.
Einzigartige Konstruktion für Supersportwagen
Aufgebaut ist die neue Kraftübertragung als Zweiwellen-Getriebe mit sieben Vorwärtsgängen und dem Rückwärtsgang. Für besonders hohe Dauerbelastbarkeit sind die Synchronringe aus Kohlefaser gefertigt – ein Material, bei dessen Einsatz Lamborghini besondere Erfahrung hat. Die geringen Schaltzeiten werden durch die besondere Konstruktion des Getriebes ermöglicht, die ISR genannt wird – Independent Shifting Rod / Unabhängige Schaltstangen.
Kurz und vereinfacht zum Prinzip: Bei einem konventionellen Schaltgetriebe – ob manuell oder automatisiert betätigt – liegen die Gangräder für beispielsweise den zweiten und dritten Gang nebeneinander. Will der Fahrer den Gang wechseln, wird über die Schaltstange die Schaltmuffe mit Synchroneinheit vom zweiten über Neutral zum dritten Gangrad geschoben. Das braucht doppelt Weg und Zeit: Zuerst muss der zweite Gang herausgenommen, dann kann der dritte Gang eingelegt werden.
Kurze Wege, schnelle Schaltzeiten
Beim Lamborghini-ISR-Getriebe wird dieser Vorgang deutlich abgekürzt: Die Gangräder wiederum des zweiten und dritten Gangs sind voneinander getrennt, die Schaltmuffen werden über voneinander unabhängige Schaltstangen betätigt. Nun kann der Schaltvorgang beinahe parallel ablaufen: Noch während die eine Schaltstange den einen Gang herausnimmt, kann die zweite Schaltstange dem nächsten Gang bereits einlegen. Weil sich die Bewegungen teilweise überlappen und die mechanischen Wege deutlich kürzer sind, kann ein wesentlicher Teil der Schaltzeit eingespart werden. Insgesamt schaltet das Lamborghini-ISR-Getriebe um rund 40 Prozent schneller als das e.gear-Getriebe im Gallardo. Und das zählt bereits zu den schnellsten automatisierten Schaltgetrieben der Welt.
Kompakte Bauweise, geringes Gewicht
Vier dieser unabhängigen Schaltstangen besitzt das neue Getriebe, Sensoren überwachen stetig ihre exakte Position. Betätigt werden sie über hydraulische Aktuatoren, der sehr hohe Betriebsdruck von 60 Bar sichert die nötige Arbeitsgeschwindigkeit. Insgesamt sieben Hydraulikventile gehören zum System, für den Druck sorgt eine elektrische Pumpe. Hydraulisch betätigt wird auch die Zweischeiben-Kupplung. Alle Komponenten des Systems sind in einem Gehäuse untergebracht, insgesamt wiegt das Getriebe nur 79 Kilogramm – ein klarer Vorteil, auch gegenüber den deutlich schwereren DSG-Getrieben der vergleichbaren Kategorie.
Drei Betriebsarten für jeden Einsatz
Dem Lamborghini-Fahrer stehen insgesamt drei Betriebsarten zur Verfügung: Der Modus Strada sorgt für besonders komfortorientierte Schaltvorgänge, hier ist auch vollautomatisches Schalten möglich. Der Modus Sport ist in Schaltdrehzahlen und -zeiten dynamisch ausgelegt, während der Modus Corsa die maximale Schaltstrategie für die Rennstrecke liefert. Hier ist auch die Launch Control integriert, die automatisierte Funktion für maximale Beschleunigung aus dem Stand.
Mit dem Lamborghini-ISR-Getriebe haben die Techniker der Marke mit dem Stier eine kongeniale Ergänzung für das neue Zwölfzylinder-Triebwerk entwickelt. Insgesamt ist hier eine Antriebseinheit entstanden, die im Wettbewerb der Supersportwagen einzigartig ist.
Integrierte elektronische Steuerung
Ermöglicht wird die exzellente Performance dieser Schaltbox durch eine extrem schnelle Elektronik-Architektur, welche die verschiedenen Elemente der Motor- und der Getriebesteuerung zu einem integrierten System verbindet.