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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Lamborghini-Designstudien in Ingolstadt


Webmaster
03.03.2011, 16:47
Einen tiefen Blick in die Lamborghini-Schatztruhe gewährt das Audi Museum mobile in Ingolstadt Liebhabern der italienischen Supersportwagen. Bis zum 31. Juli sind dort in der neuen Sonderausstellung „Wunschwirklichkeitsmaschinen“ zehn Lamborghini-Designstudien in einer noch nie da gewesenen Zusammenstellung zu sehen. Spektakulärstes Exponat: Der Lamborghini 400 GT Monza von 1966. Das Showcar galt lange als verschollen und tauchte erst 2005 mit lediglich 7.000 Kilometern auf dem Tachometer wieder auf. Ein britischer Sammler ersteigerte den Wagen bei Bonhams für 315.000 US-Dollar.

Der Prototyp ist eine Kombination aus dem Chassis des von der Autowelt um jubelten 400GT und einer handgefertigten Karosserie, gefertigt von der kleinen Manufaktur Neri & Bonacini.

Die Serienfahrzeuge der italienischen Sportwagenschmiede Lamborghini gehören zu den faszinierendsten und außergewöhnlichsten Automobilen der Welt. Designikonen und kompromisslose Fahrmaschinen zugleich, waren diese unglaublichen Sportwagen zunächst jedoch nicht viel mehr als nur Träume und Wunschbilder. Sie wurden geboren als Vorstellungen und Wünsche in den Köpfen legendärer Designer wie Marcello Gandini, Nuccio Bertone, Walter de‘Silva oder Luc Donckerwolke, bevor sie diese als Studie oder Prototyp erstmals Wirklichkeit werden ließen.

„Nichts geschieht, ohne dass ein Traum vorausgeht." Davon war auch Ferruccio Lamborghini überzeugt, als er nach einigen Enttäuschungen seinen Traum vom perfekten Auto träumte. Und es war Franco Scaglione, der diesem Traum Flügel oder besser gesagt Räder verpasste: Mit der Studie 350 GTV präsentierte Lamborghini 1963 erstmals einen Sportwagen im Zeichen des Stiers. Der Beginn einer Legende. Und weitere Träume folgten. Einige von ihnen blieben Einzelstücke, wie etwa der Lamborghini Bravo oder die Designstudie Genesis. Andere wurden nahezu unverändert in Serie produziert, wie zum Beispiel der Countach oder der Murciélago. Ihnen allen gemein allerdings ist der Wunsch nach etwas Neuem, etwas Revolutionärem.

Insgesamt zehn dieser „Wunschwirklichkeitsmaschinen" zeigt das Audi Museum mobile ab Anfang März. Unter anderem werden zu sehen sein: Der sogenannte „Ur-Diablo“, Lamborghini P 132 von 1986, Lamborghini Diablo Roadster Prototyp (1992), Lamborghini Calà (1995), Lamborghini P 147 Acosta (1997), Lamborghini P 147 Canto (1997), Lamborghini Concept S (2005) sowie der Lamborghini Murciélago LP 640 Versace von 2006.