Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Biturbo-Motoren
Hallo zusammen!
Besonders haben mich an Maserati immer die Biturbo-Motoren fasziniert. Diese wurden vor kurzem in den Ruhestand geschickt, da angeblich die Abgaswerte zu schlecht, der Verbrauch zu hoch und die Kraftentwicklung zu unkomfortabel ist. Als technischer Laie habe ich das so akzeptiert.
Mittlerweile bestückt allerdings DaimlerChrysler den Maybach und den S600 auch mit Biturbomotoren (V12). Warum haben diese Motoren die oben genannten Probleme nicht? Was können die Schwaben besser als die Italiener? Oder war der Verzicht auf die Biturbo-Motoren bei Maserati eher eine finanzielle Entscheidung in Hinblick auf das Motorenlager bei Ferrari?
Ich bin schon gespannt auf Eure Antworten.
Bloedz
Ciao Bloedz,
das Einstellen der Biturbos lag meines Wissens daran, das man den amerikanischen Markt mit dem 3200 erobern möchte und mit den Abgaswerten von Turbomotoren nicht an die strengen amerikanischen Richtlinien herankam.
Leider ist der amerikanische Markt derzeit wohl der wichtigste für die Italiener. :(
Für die Amis gilt: strengste Abgasvorschriften was das Zulassen von neuen Autos betrifft, aber ob ein Fahrzeug 40 Liter oder mehr braucht ist widerum egal... (soviel zum Klimaschutz)
Gruss,
Oliver
Hallo Oliver!
Danke für Deine Antwort mit der Präzisierung hinsichtlich der strengen amerikanischen Abgasnormen. Aber meine Frage war ja gerade, warum Maserati keinen Biturbomotor mit US-Zulassung bauen kann oder will, während es Daimler ja anscheinend gelungen ist.
Bloedz
Wie gesagt, soweit ich das damals mitverfolgt habe, brachten sie die Abgaswerte der Turbomotoren nicht auf die USA Werte runter. Da ein Export in die USA jedoch lebensnotwenig für Maserati war, mußte die Entscheidung logischerweise heißen weg mit den Turbos und rein mit dem Sauger da dieser die Abgaswerte der USA erfüllte.
Da bei Ferrari auch die Turbotriebwerke nach dem F40 eingestellt wurden, war es vielleicht eine Managementboard Entscheidung das man bei Maserati keine mehr bauen sollte.
Wie MB dies jetzt mit den Abgaswerten hinbekam würde mich auch interessieren. Vielleicht liegt es daran das in der Zwischenzeit einige Jahre vergangen sind (die Entwicklung schläft ja nicht) und es deshalb jetzt möglich ist Turbomotoren mit besseren Abgaswerten zu bauen. Wobei bei Mercedes sprichst Du natürlich von 6 Liter Hubraum und bei Maserati von 2-4 Liter Hubraum - vielleicht liegt es auch daran. ;)
Gruss,
Oliver
die erklärung ist so banal wie einfach. maserati WOLLTE die abgaswerte gar nicht runterbringen. marken wie maserati und lancia haben bisher keine verbeugung vorm blödest... ähm...grössten autovolk der welt gemacht.
aber: die zeiten ändern sich, wie man an den grausamen us-heckleuchten vom 3-2er-spider sieht
maserati mit maybach oder mercedes zu vergleichen ist an sich schon grausam. der 12-ender von mercedes ist schwer wie der seelige tiger-panzer der deutschen wehrmacht. schätze er wird auch ähnliche fahrleistungen bringen. jedenfalls ist das ein benzinsaufendes germanenschlafzimmer das mit dem seeligen maybach genau nichts zu tun hat. ein maybach ist ein maybach und kein mercedes. und im gegensatz zu den meisten anderen isses mir nicht wurscht wer was baut (siehe alfa-fiat-diskussion um GM und opel).
der maserati mit seinem wunderbaren, traumhaft klingenden doppelturbo ist im vergleich ein schlankes reh von nahezu unübersehbarer schlichter eleganz. eine schönheit. eine diva. erotisch, wild, gut riechend und elegant zu gleich. leichtfüßig, trinkfest und einfach erstrebenswert. dabei wieselflink und im bedrafsfall wirklich schnell. alles was ein mercbach...ähm benzbach eben nicht kann. nimben sind NICHT übertragbar leute. wen interessiert heute der bugatti ? 1000 und ein PS, na toll wen kümmerts. das 32 PS-boot aus dem 28er jahr in italien das hat die massen begeistert, das hat geschichte, das hat flair. das was heute kommt (maybach, bugatti, etc.) ist ein lauwarmer abklatsch ohne geist.
trotzdem hätte ich gern einen fabriksneuen maybach. den kann man verhökern und um die kohle ein paar gscheite biturbos anschaffen.
ich steh sehr auf die alten biturbos *schwärm*
cheers
steve
das 32 PS-boot aus dem 28er jahr in italien das hat die massen begeistert, das hat geschichte, das hat flair. Die Story kenn ich überhaupt nicht. Kannst die bitte mal bei Gelegenheit vervollständigen. :rolleyes:
Gruss,
Oliver
sicher oliver:
also wir waren auf unser jährlichen oldtimerausfahrt in italien. vor dem eigentlichen start der rally stehen die autos am hauptplatz zwecks besichtigung und technischer abnahme durch den komissär. ganz am ende steht ein bugatti, war soviel ich weiß ein 1928er. der italienische besitzer, schätze baujahr 1925, kommt mit lederhaube schlohweißem riesenschnauzbart und dicker zigarre daher, in einer alten lederjacke und mit knickerbocker. unterm arm die kurbel fürn bugatti. nickt uns freundlich zu, sagt: "buon giorno", steckt die kurbel rein, betätigt einen schalter, macht einen dreh und der bugatti erwacht zum leben. steigt ein und fährt von dannen. unpackbar. großes staunen, eh logo :eek:
naja jedenfalls ist er nur tanken gefahren und war nach 5 minuten wieder da um den umstehenden den murl zu präsentieren. nicht ohne kann ich dir sagen. im motorraum ein gussteil zur aufnahme von reservezündkerzen und - ich fasse es nicht - ein handemailiertes schild mit dem bild ettore bugatti's und seinem autogramm. daneben ein messingschild mit nummern und typenbezeichnungen. ein unfassbares gerät. flachspeichenräder und bierdeckelbreite reifen. und der typ fährt die gesamten wertungsprüfungen mit. und da waren steigeungen dabei da hatten viele probleme (bei rund 35 krügeln). der bugatti nicht, der fuhr bis zum schluss ohne probleme. nicht schnell aber verkehrshindernis war er auch keines. schön das es sowas noch gibt *sentimentalwerd*.
eine unbestätigte geschichte: am parkplatz bietet ein fetter deutscher dem italiener immerhin (umgerechnet) 1 million alpenthaler. die antwort des italieners (war angeblich): gib die million her, dann darfst einmal die starterkurbel drehen was ich gut finde, hehehe...
cheers
steve
besser warat gwesen wenn er dem pifka für a mille die kurbel übern kopf zogen hätte so richtig
alfistagtv6
16.10.2002, 22:43
Ciao!
Hehe, ein echter Bugatti-Gentleman-Driver.
@Steve: Was den 12er von Mercedes angeht ist es aber nicht so schlimm. Ich glaub Du meintest aber eh die ganze Karosse. ;)
Der Murl ist ein modernes Triebwerk. Ein kompletter (Berliner) Kolben ziert meinen privaten Schreibtisch. :D
Deine Ode an die Biturbo Zeiten in mein Ohr. Ahh, Danke.
Saluti, alfistagtv6.
Ciao!
Hehe, ein echter Bugatti-Gentleman-Driver.
@Steve: Was den 12er von Mercedes angeht ist es aber nicht so schlimm. Ich glaub Du meintest aber eh die ganze Karosse. ;)
Der Murl ist ein modernes Triebwerk. Ein kompletter (Berliner) Kolben ziert meinen privaten Schreibtisch. :D
Deine Ode an die Biturbo Zeiten in mein Ohr. Ahh, Danke.
Saluti, alfistagtv6.korrekt. ich sprach vom geasmtgewicht des merzbachs. biturbos muss man einfach mögen wenn man italienische autos im allgemeinen mag.
ciao
steve
Ciao Steve,
da bin ich wieder einmal voll bei Dir - gibt nichts schöneres im Auto als das Pfeifen (ausatmen) der Turbos.
Auch das brutale Einsetzen der Leistung eines Turbos gefällt mir wesentlich besser als das kontinuierliche Beschleunigen eines Saugers. :D
In diesem Sinne, der nächste sollte ein Turbo werden. Möglicherweise auch ein Biturbo.
Gruss,
Oliver
dann sind wir uns ja einig
ich steh auf turbo's weil sie einfach brutal anreissen. turbolöcher sind mir wurscht, hauptsache es hämmert ordentlich los ;)
cheers
steve
Turbo: Ja! - Bitte!
Bi-Turbo: Ja! - Bitte, bitte!
Benzbach, Maybenz --> Alfat oder Fialfa - was ist Dir lieber, Steve?! :D
Turbo: Ja! - Bitte!
Bi-Turbo: Ja! - Bitte, bitte!
Benzbach, Maybenz --> Alfat oder Fialfa - was ist Dir lieber, Steve?! :D
mhh... vielleicht Fiat Romeo ? oder Filfa, Alfiat oder Lanfat, eventuell auch Fiancia ;)
alles ein schas. diese ganzen joint ventures gehen mir auf den geist um ehrlich zu sein. chrysler und benz habens vorgemacht. die aktien sind im keller, da hilft goar nix und die ausreden die sich aufs wort rezession stützen sind auch ein kas... naja, schau ma amal, im radio hams ja gesagt das fiat nun von der regierung gestützt wird.... fragt sich nur wie und wie lange...
cheers
steve
Ja ja - und außerdem würde ich auf so eine Stütze in Italia nicht allzuviel geben...
Immerhin ist's die - glaub' ich - 51. Nachkriegsregierung. Da kann sich jeder selbst ausrechnen, wie lange eine Regierung durchschnittlich im Amt war. Und da die nächsten jeweils immer alles besser, zumindest aber anders machen wollen, wie die Vorgänger...
:rolleyes:
alfistagtv6
17.10.2002, 18:02
Ciao ragazzi!
dann sind wir uns ja einig
ich steh auf turbo's weil sie einfach brutal anreissen. turbolöcher sind mir wurscht, hauptsache es hämmert ordentlich los
Original erstellt von Nemico:
Turbo: Ja! - Bitte!
Bi-Turbo: Ja! - Bitte, bitte!
Turbinenmusik für das Volk!
Hab mich gestern für 2003 festgelegt. Bei mir muss der Bi-Turbo (Ghibli) sich das Kennzeichen vom normalen Turbo (Delta) "ausborgen". Mehr Turbine braucht der Mensch nicht...
Saluti sportivi, alfistagtv6.
Klostergeist
21.10.2002, 19:27
da bin ich wieder einmal voll bei Dir - gibt nichts schöneres im Auto als das Pfeifen (ausatmen) der Turbos.
Auch das brutale Einsetzen der Leistung eines Turbos gefällt mir wesentlich besser als das kontinuierliche Beschleunigen eines Saugers. genau!!!
beim alten Saab 900 Turbo wars noch so(in den neueren bin ich noch nicht gesessen). wenn der nötige druck erreicht war, wurde man mit einem male nach vorne katapultiert wie vom Gummiband gezogen. Wobei die ertsen Maserati-Biturbos ja auch dafür bekannt waren, daß sie ihre Leistung schon bei niedrigen Drehzahlen aus dem Ärmel schüttelten, so wie ungleich hubraumstärkere Motoren. Bin leider noch nie mit einem gefahren:-(
leider ist der Turbo nicht mehr so "angesagt" wie in den 80ern, viele Autos verstecken jeden Hinweis auf die Turbine und heißen höchtens "1.8 T" oder so, keine Ladedruckanzeige mehr etc,..ist der Turbo inzw. verpöhnt?
CU, Klostergeist
natürlich ist er verpönt, außer er setzt einen heizölbrenner - stichwort TDI - unter druck.
der grund dafür liegt im verbrauch. sparsame turbo-benziner gibts nicht, wenn wir mal von brot und butter-autos absehen...
der turbo ist IMHO das geilste überhaupt, es gibt nichts was an ihn annähernd herankommt, weder roots-gebläse noch sonstige kompressoren können den wirkungsgrad eines turbos erreichen. und das zwitschern, zischen und pfeifen ist sowieso musik *schwärm*
cheers
steve
Siehe den Seicento/Novitec Link unter Fiat: Die Turbo Benziner schaffen die EURO 4 Abgasnorm nimmer, sind also eine aussterbende Art. Mercedes scheint das zwar mit dem neuen 12-Ender Biturbo Motor für die S-Panzer gelungen zu sein, aber vermutlich mit einem technischen Aufwand, der in einem Kompakt- oder Mittelklassewagen gar nicht unterzubringen, geschweige denn zu bezahlen wäre.
Die Zeit der Hau-Drauf-Turbos ist jedenfalls vorbei und das mit dem verpöhnt sein stimmt sicher auch, weil heute dürfen die Autos ja nicht einmal mehr einen Auspuffstumpf hinten rausstehen haben, weil ein Auspuff ja Pfui-Gack ist - schließlich kommen da die bösen Abgase raus.
Zeichen der Zeit: Die Abgase sind immer noch da, nur der Auslaß wird versteckt. Toll, oder?
Und am Heck steht bevorzugterweise ein Modellname und ein Ausstattungskürzel, aber keine Motorenkennung mehr, weil der Motor ja sowieso ganz was Grausliches ist, also tun wir einfach so, als gäb's gar keinen. :rolleyes:
Kein Mensch traut sich heute noch so was wie
"Lancia Delta HF Integrale 16V Turbo"
auf ein Auto schreiben - nach heutiger Lesart würde das als
"Politisch unkorrekte fahrende Bombe mit unzulässig hohem Verbrauch, menschenverachtender Geräusch- und Abgasentwicklung und unkontrollierbarer Leistung"
verstanden werden.
Und genau deswegen fahr ich so ein Ding.
Das geht schon, Turbo, Abgaswerte und relativ geringer Verbrauch, aber natuerlich gibt's einen Haken.
Als Beispiel moecht ich die Saab hernehmen. Der 9000 Turbo hatte im 2.0 urspruenglich den grossen Turbo und die Ladedruckanzeige. Output: 185 PS.
Einer der Kategorie, die wir lieben, auch wenn der recht zivil ist.
Spaeter wurde er 'ziviler' gemacht und aus grossem Turbo wurde kleiner Turbo und der letzte
9000er holte aus 2.0 nur noch 150 PS, der 2.3
Liter 170 PS.
Die Turbos werden kleiner und die Druecke geringer, nur so kriegen sie geringe Verbrauchswerte und Abgaswerte hin. Damit ist der
eigentliche Turbocharakter aber auch hinueber.
Bei Mercedes (und als kleiner Einspruch an steve:
Maybach und Daimler-Benz hatten schon immer sehr viel miteinander gemeinsam) ist man logischerweise
den Weg gegangen mit kleinen Turbos und wenig Ladedruck. Nicht nur wegen Verbrauch und Abgas.
Nehmen wir mal den Integrale und stellen uns vor
da eine Automatik dranzuhaengen.....
Brachiale Turbos und Automatik gehen halt nicht zusammen.
A propos Integrale - Kultgeraet, geil. Will haben.
A propos Politisch inkorrekt - Sono io.
Ich hasse die Schas politische Korrektheit, vor allem deshalb, weil sie nix anderes ist, als die
Verdunkelung der Wahrheit, die Verdrehung der Tatsachen und die Minimierung von 'fun'.
Turbo oder Bi-Turbo ? Egal, Hauptsache ein richtig grosser mit Turbo-Lag und fiesem Schub.
Ciao
Joachim
Brachiale Turbos und Automatik gehen halt nicht zusammen.Hier muss ich mal Einspruch erheben ;) Vor langer Zeit hat ein 3-Buchstabiger deutscher Hersteller mal sowas gemacht. 3.2l + Turbo. War schon irgendwie brachial, möcht ich behaupten.
Der Hersteller war aber zu feig ein Schaltgetriebe dazuzuhängen (weil angeblich in der Entwicklungsphase andauernd die Motoren hochgegangen sind, und die Schaltgetriebe das Drehmoment nimmer packt haben :). D.h, das Modell war ausschließlich mit Automatik zu haben.
Ich hab mir damals mit dem Ding 'n kleines Hatzerl mit 'nem Evo geleistet - is allerdings unentschieden ausgegangen, mit klaren Fahrwerksvorteilen für den Inte. ;)
Tschau
dabbel
PS: Das Ding hab ich irgendwann mal verkauft (weil der die Ventil-Kipphebel nur so gefressen hat - alle Monate mindestens 1 Hebel hin, dann wars mir dann zuviel, gibt aber auch dazu 'n nettes Geschichtl bez. Werkstätten usw...) - an einen ziemlich irren Typen, der daraus ein Gokart gebaut hat - mit 250+ PS, hehe :)
...und als kleiner Einspruch an steve:
Maybach und Daimler-Benz hatten schon immer sehr viel miteinander gemeinsam... bitte präzisiere das. meines wissens hat der gute maybach seine karossen völlig eigenständig entworfen und auch bauen lassen bzw. gebaut. und gegen seine autos waren die teuersten mercedes billige lulu-autos ;)
ciao
steve
alfistagtv6
22.10.2002, 17:40
Ciao!
@Steve: Die beiden hatten sehr viele Gemeinsamkeiten.
Wilhelm Maybach arbeitete zusammen mit Gottlieb Daimler in Köln bei der "Gasmotorenfabrik Deutz AG". Auf Grund ihrer hervorragenden Ideen beschlossen sie, die Firma zu verlassen und eine eigene Firma in Stuttgart/Bad Cannstatt zu gründen. Dort wurde der erste schnelllaufende Ottomotor der Welt gemeinsam "entwickelt".
Weiters konstruierte Wilhelm Maybach 1885 das erste Motorrad der Welt, den "Daimler-Reitwagen". Die Versuchsfahrt fand auf der Strecke zwischen Bad Cannstatt und Untertürkheim statt - dem Ort, an dem später die Firma Daimler ihren Sitz fand.
Nach dem Moped beschlossen Daimler und Maybach, ein richtiges Automobil zu bauen, nämlich die "Daimler-Motorkutsche". (stehender 1-Zylinder)
Das war das zweite Auto der Welt und das erste im herkömmlichen Sinn, da mit 4 Rädern ausgerüstet.
Noch später: Die Daimler Motorengesellschaft AG wurde 1890 gegründet und begann mit der Produktion sehr zuverlässiger und erfolgreicher Automobile.
Gottlieb Daimler war der Mann mit den Ideen und Visionen, Wilhelm Maybach war der Konstrukteur, der diese Gedanken realisierte.
Das blieb Maybach auch später, aber 1929 verstarb er. Daimler "verliess" den gemeinsamen Lebensweg schon früher. :rolleyes:
Turbo-Thema:
der grund dafür liegt im verbrauch. sparsame turbo-benziner gibts nicht, wenn wir mal von brot und butter-autos absehen... Was haltet ihr von den vielen kleinen 3-Zylinder-Motörchen, die vor allem in Japan sparsame Autos "befeuern". Ich find die Konzeption nicht deppart, wenn auch das Gerät drumherum ein 00 auf Rädern = cesso mobile ist. ;)
Saluti, alfistagtv6. *turbophil*
@alfista: Nett ausgedrückt, das mit dem "gemeinsamen Lebensweg". Allerdings erinne ich mich auch noch dunkel, irgendwo gelesen oder gehört zu haben, daß Maybach und Daimler nicht unbedingt im Guten auseinander gingen, schon gar nicht als Freunde - weswegen es irgendwie skuril ist, daß Mercedes heute einen Wagen mit dem NAmen baut...
Danke, daß Du so treffend bemerkt hast, daß Daimler das 2. Auto der Welt gebaut hat, nicht das 1.
Für diejenigen, denen die Ursache der Dauerstreites nicht bekannt ist: Das 1. Auto der Welt wurde von Sigfried Marcus gebaut. In Wien. Im 9. Bezirk, wenn wir genau sind.
Weniger ausgereift und etwas filigraner als das spätere Daimler-Auto, aber halt trotzdem früher dran.
Weil der gute Sigfried Marcus trotz seines gar deutsch anmutenden Namens erstens ein Kolonial-Österreicher war (tatsächlich ein Tscheche, jedenfalls nach heutiger Grenzziehung) und außerdem Oma und Opa Juden waren, hat die Nazi-Geschichtsrevision das korrigiert und plötzlich gab's sein 1. Auto gar nimmer, sondern nur noch das von Daimler, der halt ein guter Deutscher mit arischem Stammbaum war (obwohl er das gar nicht beabsichtigt hatte, wie ich einmal annehme :rolleyes: ).
Diese Geschichtsfälschung wurde jedenfalls so vehement betrieben, daß sie sich bis in die Nachkriegszeit rettete und dort einem der erfolgreichsten Automobilkonzerne gar recht gut in den Kram paßte. "Erfinder des Automobils" liest sich doch schon echt fein in der Firmengeschichte, oder?
Um eine entsprechende Diskussion zu vermeiden hat man die Leute, die Sigfried Marcus zu seinem geschichtlichen Anrecht verhelfen wollten gezielt ins Spinner- und Lächerliche-Verschwörer-Eck gestellt.
Daimler Kohle kann halt auch Wahrheit kaufen, wenn's sein muß.
@Joachim: Hast HErz und Gasfuß am rechten Fleck! :D
@Dabbel: Das Go-Kart war sicher fein, allein, wegen dem Leistungsgewicht... :eek:
Ciao!
@Steve: Die beiden hatten sehr viele Gemeinsamkeiten.
Wilhelm Maybach arbeitete zusammen mit Gottlieb Daimler in Köln bei der "Gasmotorenfabrik Deutz AG". Auf Grund ihrer hervorragenden Ideen beschlossen sie, die Firma zu verlassen und eine eigene Firma in Stuttgart/Bad Cannstatt zu gründen. Dort wurde der erste schnelllaufende Ottomotor der Welt gemeinsam "entwickelt".
Weiters konstruierte Wilhelm Maybach 1885 das erste Motorrad der Welt, den "Daimler-Reitwagen". Die Versuchsfahrt fand auf der Strecke zwischen Bad Cannstatt und Untertürkheim statt - dem Ort, an dem später die Firma Daimler ihren Sitz fand.
Nach dem Moped beschlossen Daimler und Maybach, ein richtiges Automobil zu bauen, nämlich die "Daimler-Motorkutsche". (stehender 1-Zylinder)
Das war das zweite Auto der Welt und das erste im herkömmlichen Sinn, da mit 4 Rädern ausgerüstet.
Noch später: Die Daimler Motorengesellschaft AG wurde 1890 gegründet und begann mit der Produktion sehr zuverlässiger und erfolgreicher Automobile.
Gottlieb Daimler war der Mann mit den Ideen und Visionen, Wilhelm Maybach war der Konstrukteur, der diese Gedanken realisierte.
Das blieb Maybach auch später, aber 1929 verstarb er. Daimler "verliess" den gemeinsamen Lebensweg schon früher. :rolleyes:
Turbo-Thema:
der grund dafür liegt im verbrauch. sparsame turbo-benziner gibts nicht, wenn wir mal von brot und butter-autos absehen... Was haltet ihr von den vielen kleinen 3-Zylinder-Motörchen, die vor allem in Japan sparsame Autos "befeuern". Ich find die Konzeption nicht deppart, wenn auch das Gerät drumherum ein 00 auf Rädern = cesso mobile ist. ;)
Saluti, alfistagtv6. *turbophil*hi alfista,
jajaja, nichts neues nicht. aber deswegen hat der maybach seine karossen trotzdem ohne hilfe von mercedes gebaut und auch designed.
übrigens das erste auto war der marcuswagen ;)
ciao
steve
Hehe... das Ganze ist ein bissl komplizierter, soweit stimmt das aber, was ihr da schreibt.
Wilhelm Maybach war Konstrukteur bei Daimler, er hat sowohl die Ottomotoren bei der Deutz AG fertigentwickelt, als auch nach dem Tod Gottlieb Daimlers die Daimler Werke weiterbetrieben und
mit dem oesterreichischen Maezen Emil Jellinek
die nach der Tochter Mercedes benannten Autos
konstruiert.
Der Sohn Karl Maybach war es, der die Maybach Automobile schuf, wobei die Maybachs lediglich
fahrfertige Fahrgestelle produzierte, Karosserien
wurden nach Kundenwunsch zumeist in Ravensburg
bei Fa. Spohn gefertigt.
Im Grunde wurden nur 3 Modelltypen der Maybach
Autos hergestellt. Autos waren nicht das 'core business', Maybach stellte Motoren und Turbinen her, Zeppeline und fast die gesamte Wehrmachtsflotte der Panzer und andere kettengetriebene Fahrzeuge wurden von Maybach Motoren angetrieben.
Nach dem Krieg nahmen die Maybachs ihre Produktion wieder auf, allerdings nicht die Automobilproduktion, wohl aber die Motoren- und Turbinenfertigung. Die Familie Maybach verkaufte das Unternehmen an Daimler Benz (behielt einige Aktien in der Familie), das Unternehmen heisst seit nach dem Krieb MTU, die MOtoren und Turbinen Union.
So schliesst sich der Kreis, Daimler-Benz, heut'
Daimler-Chrysler AG hat die Maybach wieder.
Ciao,
Joachim
@alfista: Nett ausgedrückt, das mit dem "gemeinsamen Lebensweg". Allerdings erinne ich mich auch noch dunkel, irgendwo gelesen oder gehört zu haben, daß Maybach und Daimler nicht unbedingt im Guten auseinander gingen, schon gar nicht als Freunde - weswegen es irgendwie skuril ist, daß Mercedes heute einen Wagen mit dem NAmen baut...
Hehehe.......so war's nicht.
Daimler starb und nach seinem Tod war Maybachs
Einfluss immer geringer, es ist wahrscheinlich, dass es boeses Blut gab, aber wie gesagt, das war nach Daimlers Tod.
Was den Marcuswagen angeht, da sieht man mal wieder, das war mir nicht mal ansatzweise bekannt.
:eek:
Das einzige was mich bei solchen Verzerrungen wieder etwas beruhigt, ist, dass es nicht nur wir Deutschen sind, die so sind. In Italien meint man
auch, man habe das Telefon alleine erfunden und weder Siemens noch Bell werden beruecksichtigt. Umgekehrt ist es natuerlich genauso. Hab' leider den Namen des italienischen Ingenieurs vergessen.
Ciao
Joachim
hi joachim,
gefällt mir gut was du alles weisst. spohn fertigte die karossen, was nichts daran ändert das er sie nach maybachs vorgaben fertigte.
was den marcuswagen betrifft gibt es den ewigen streit zwischen deutschen und österreichern die den titel für das erste gebaute auto jeweils für sich beanspruchen. in der tat waren die deutschen hier jedoch zweite, wenns auch nur kurz war.
leider gottes wurde zu zeiten von hitler sämtliches material von marcus vernichtet, man hat sogar die familienunterlagen vernichet und wollte damit die familie marcus 'als nicht existent' in der versenkung verschwinden lassen. das wäre auch fast gelungen, jedoch nicht ausreichend genug. auch hitler beanspruchte den titel fürs erste auto für 'sein' reich.
da aber nicht ausreichend dokumente übriggebliben sind und es auch kein originales baumuster gibt wird diese tatsache (ganz besonders) von deinen landsleuten abgestritten.
sollte ich hier was falsches geschriebenhaben bitte ich um korrektur. ich kenne die geschichte nur so.
cheers
steve
Nehmen wir mal den Integrale und stellen uns vor da eine Automatik dranzuhaengen.....
Brachiale Turbos und Automatik gehen halt nicht zusammen. Hallo Joachim,
wie wärs mit diversen Maserati Modellen, da gab es sogar häufig Automatikgetriebe und Biturbos. Maserati steht vermutlich auch in Deinen augen für brachiale Turbos oder?
Saluti.
hi joachim,
gefällt mir gut was du alles weisst. spohn fertigte die karossen, was nichts daran ändert das er sie nach maybachs vorgaben fertigte.
was den marcuswagen betrifft gibt es den ewigen streit zwischen deutschen und österreichern die den titel für das erste gebaute auto jeweils für sich beanspruchen. in der tat waren die deutschen hier jedoch zweite, wenns auch nur kurz war.
leider gottes wurde zu zeiten von hitler sämtliches material von marcus vernichtet, man hat sogar die familienunterlagen vernichet und wollte damit die familie marcus 'als nicht existent' in der versenkung verschwinden lassen. das wäre auch fast gelungen, jedoch nicht ausreichend genug. auch hitler beanspruchte den titel fürs erste auto für 'sein' reich.
da aber nicht ausreichend dokumente übriggebliben sind und es auch kein originales baumuster gibt wird diese tatsache (ganz besonders) von deinen landsleuten abgestritten.
sollte ich hier was falsches geschriebenhaben bitte ich um korrektur. ich kenne die geschichte nur so.
cheers
steveHehehe....noch nicht mal das hat der Karl Maybach gemacht. Die Karosserie wurde nach Kundenwunsch
gebaut. Unpackbar, oder??
Da gerade mal 2300 Maybachs gebaut wurden, relativiert sich das wieder.
BTW, solche Streitereien sind mir eigentlich zuwider, denn mir ist das ziemlich wuerstel.
Hitler?? Nur soviel: Wahrscheinlich gefiel dem
die juedische Abstammung und die tschechische
Herkunft nicht, dass es in Wien, damit
hatte DER sicher kein Problem.
Hoechstens die Jungs in Untertuerkheim.
Wundern wuerde mich das alles nicht, wenn es auch geschichtlich akkurat waere.
Allerdings musste ICH fuer meine Geschichtsbildung feststellen, dass viel von dem was mir als Fakt beigebracht wurde, mit Weltanschauung wohl richtiger bezeichnet worden waere.
Genug geschwafelt.
Ciao
Joachim
alfistagtv6
23.10.2002, 11:01
Ciao!
@alfista: Nett ausgedrückt, das mit dem "gemeinsamen Lebensweg". Allerdings erinne ich mich auch noch dunkel, irgendwo gelesen oder gehört zu haben, daß Maybach und Daimler nicht unbedingt im Guten auseinander gingen, schon gar nicht als Freunde - weswegen es irgendwie skuril ist, daß Mercedes heute einen Wagen mit dem NAmen baut...Soweit ich weiss hast Du Recht, denn es ging dabei ums liebe Geld. ;) Die Konstruktionen waren sicher wegweisend, aber vermutlich nicht gerade verkaufsfördernd. :rolleyes: Mitunter hab ich gelesen, dass die beiden einmal gemeinsam von den Daimler-Werken gekündigt wurden. Das muss dann genug Konfliktpotential gegeben haben...
Saluti, alfistagtv6.
@ joachim:
muss mich selbst korrigieren, der gute marcus wurde 18.9.1831 in Malchin (mecklenburg) geboren und kam erst 1852 nach wien. wahr also nur wahlösterreicher. er hat übrigens in der mariahilferstrasse auf nr. 107 ab 1856 seine eigene werkstatt gehabt.
was den ersten marcuswagen betrifft: es gibt keine unterlagen die beweisen das dieser vor dem 'mercedes' gebaut wurde. der zweite marcuswagen war später dran, das ist erwiesen.
würde mann marcus motor-handwagen als auto durchgehen, dann wäre alles klar weil der war 1870 schon 'on the road'.
cheers
steve
Klostergeist
23.10.2002, 13:06
A propos Integrale - Kultgeraet, geil. Will haben joh, hab am So einen in Aktion gesehen. Im Gelände unschlagbar :D
http://www.weirddreams.de/la%20passione/autocross/autocr2/deltaint.jpg
CU, Klostergeist
@Joachim: Die Telefonstory kenn ich auch, das wurde mir als Kind schon eingetrichtert. Hat mich ganz schön überrrascht, als ich später in der (objektiveren österreichischen) Schule von Hrn. Bell erfahren hab. ;)
Macht aber nix, die Russen habens ja auch erfunden, glauben's zumindest.
Was die Marcus Sache angeht, das stimmt leider (wo der Bursche nun auch immer geboren wurde) - da wurde die Geschichte tatsächlich sehr nachhaltig manipuliert und jeder Beweis vernichtet. Obwohl alle, die vor der Manipulation noch in die Schule gingen, sich recht gut daran erinnern, daß die Tatsachen damals ganz anders aussahen.
Bei Mercedes muß man sich heute nur ganz locker zurücklehnen und sagen: Na bringt uns mal Beweise.
Die wurden aber eben alle ganz sorgfältig vernichtet...
Hat aber nix mit deutsch-österreichischem Konkurrenzdenken zu tun, es ist nur einfach schade, wenn der wahre Erfinder nichteinmal posthum zu seinem Recht kommt. Wäre irgendwie so, als würde man behaupten, Osram hätte die Glühbirne erfunden und nicht Edison.
Anyhow, wir werden's nicht ändern.
Was die Sache mit den Sonderkarosserien betrifft: In den 20er und auch noch den 30er Jahren bauten die Nobelhersteller teils überhaupt nur Fahrgestelle und man konnte sich als Kunde eine Karosserie bei den verschiedenen Karosseuren aussuchen, die z. T. Standard-Blechkleider für die verschiedenen Hersteller anboten. Oder, so man über das nötige Kleingeld verfügte, man ließ sich eine Karosserie nach eigenen Vorstellungen bauen. Damals lebten ganze Handwerkszweige davon, die heute ausgestorben sind: Wagner, Karosseure, Sattler, ... Überall in Europa gab es damals dutzende von mehr oder weniger bekannten Firmen.
Noch bis in die 50er ließen sich gekrönte Häupter und solche, die es ihnen gerne gleichtun wollten, vereinzelt Sonderkarossen herstellen: Grazia Patrizia, der Schah von Persien, Peron oder der König von Belgien bestellten Ferraris, Aston Martins, aber auch Lancias in Einzelanfertigung.
Grazia Patrizia bestellte sogar noch ihr letztes Auto zumindest in einer Sonderfarbe, die nur für Sie abgemischt wurde: Einen Rover P6 3500 V8 - mit dem sie sich letztlich auch über die Klippen stürzte.
Was die Marcus Sache angeht, das stimmt leider (wo der Bursche nun auch immer geboren wurde) - da wurde die Geschichte tatsächlich sehr nachhaltig manipuliert und jeder Beweis vernichtet. Obwohl alle, die vor der Manipulation noch in die Schule gingen, sich recht gut daran erinnern, daß die Tatsachen damals ganz anders aussahen.
Bei Mercedes muß man sich heute nur ganz locker zurücklehnen und sagen: Na bringt uns mal Beweise.
Die wurden aber eben alle ganz sorgfältig vernichtet...
Hat aber nix mit deutsch-österreichischem Konkurrenzdenken zu tun, es ist nur einfach schade, wenn der wahre Erfinder nichteinmal posthum zu seinem Recht kommt. Wäre irgendwie so, als würde man behaupten, Osram hätte die Glühbirne erfunden und nicht Edison.
Anyhow, wir werden's nicht ändern.
Eh' klar, hab das auc h gar nicht als de/at-Konkurrenzdenken aufgefasst. Schon eher mit der
bewussten Geschichtsfaelschung, die ja immer und immer wieder betrieben wird. Deshalb auch meine Referenz zum Telefon. (ein russisches Telefon :D )
Tja, Adolf und alles was im entferntesten mit
Juden zu tun hatte. Er hat ja die 'Suetterlin'
Handschrift abgeschafft und auf Latein umgestellt, weil Suetterlin (angeblich) ein Jude war.
Nun gut, die "Hakenkeilschrift" war ja wirklich ein Graus, aber dass Adolf Deutschland dem Rest Europas anpasste hatte nur den einen Grund.
Stimmt schon, Ehre wem Ehre gebuehret, aber so ist's halt leider im richtigen Leben meistens nicht.
Ciao,
Joachim
@Nofear & @dabbel:
Ich glaub da haben wir uns ein bissl missverstanden.
Natuerlich haben einige Hersteller an die grossen Turbos Automatikgetriebe hingehaengt. Auch den
Saab gab's mit Automatik.
Ob's wirklich mit'nander harmoniert ist aber eine andere Geschichte.
Ich bin Saab und Audi 200T mit Automatik gefahren und fand's entsetzlich. Nach dem Hochschalten der Automatik befand man sich immer im Turboloch.
Also entweder nur mit 'kickdown' beschleunigen und 20l durch die Rohre jagen oder einen total unharmonischen Drehmomentverlauf.
Der BMW 745i (3.2 multipliziert mit Handicapfaktor= 4.5= 745), ohne ihn gefahren zu haben, kann
nicht so toll gewesen sein, er war jedenfalls ein
kompletter Flop am Markt. Man brauchte bei BMW damals ein Topmodell ueberm 735i, entwickelte einen 8-Zylinder, der extrem zu schwer geriet. Der fast serienreife 12-Ender, ja den traute man sich damals wirklich nicht auf den Markt zu werfen. So hat man sich mit dem 3.2 aus dem 732i beholfen und einen Turbo drangehaengt, relativ zahmer Ladedruck eigentlich, wenn ich's noch recht weiss. Was zu der Zeit die Automatik sollte weiss keiner, denn der Grund, dass die Schaltgetriebe nicht mit dem Drehmoment fertigwuerden ist ja wohl eine faule Ausrede.
Naja, ums auf den Punkt zu bringen, ich bin nach wie vor ueberzeugt, dass ein Benziner mit Hochdruckturbo mit einer Automatik nicht harmoniert und dass die Automatik hoechstens angeboten wird, weil die Hauptklientel nicht autofahren kann.
Ciao,
Joachim
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