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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Elektronikproblem beim 3200 GT


a_romeo
20.01.2004, 10:47
Hallo,

mein 3200 hat seit einiger Zeit ein Elektronikproblem. In unregelmäßigen Abständen leuchtet die 'CHECK ENGINE' Lampe auf. Der Motor regelt die 'Höchstdrehzahl' auf 3000 U/min (manchmal sogar auf Leerlauf) und nimmt so gut wie kein Gas mehr an. :( Wenn ich dann auskupple, schwankt die Drehzahl permanent zwischen 1000 und 2000 U/min. Wenn ich den Motor abstelle und kurz danach wieder starte, ist alles wieder gut - bis zum nächsten Mal...

Ich war schon in zwei Werkstätten. Beim ersten Mal wurde mir gesagt, das sei ein falsches Signal beim Bremsen an die Motorsteuerung gewesen und ich könne das wieder vergessen. Da das aber nicht aufhörte, war ich beim nächsten Händler. Dort wurde das Potentiometer vom E-Gas getauscht. Aber auch das hat nicht wirklich geholfen.

Bevor ich morgen wieder dorthin fahre, wollte ich mal wissen, ob einer von Euch irgendeine Idee hat, was das sein könnte. Dann könnte ich nämlich den Meister direkt darauf ansprechen.

Vielen Dank und Gruss Jens

Daniel
20.01.2004, 19:07
Hi

Die Check engine Leuchte wird von den Motor Steuergeräten angesteuert.
Ab Baujahr ca. 94 (alle Motoren mit statischer Zündung, also Shamal auch vor Bj. 94) sind 2 Steuergeräte verbaut.
Eines für die linke und eines für die rechte Zylinderbank.

Es sind 2 getrennte Systeme.
Alle Sensoren sind somit auch 2 mal vorhanden.

Mit großer Sicherheit hast Du ein Problem mit einem Sensor (defekt) oder einer Kabelverbindung (Kontakt).

Am besten mal die Kontakte der Stecker mit Caramba einsprühen.
Klopfsensoren, Wassertemperaturfühler, OT Geber an Kurbelwelle, OT Geber an Nockenwellen, Absolutdrucksensoren usw...

Bedenke, alles ist 2 mal vorhanden.
OT Geber sogar noch mehr.

Normalerweise kann man die Steuergeräte auslesen und somit den Fehlermelder lokalisieren und bestimmen.

Einmal für die linke Bank am linken Steuergrät und dasselbe rechts.

Daniel

a_romeo
21.01.2004, 13:18
Hallo Daniel,

besten Dank für die Antwort. Dann werde ich mal dem Meister etwas auf den Zahn fühlen. Mein Problem ist, dass ich keine Ahnung habe, wo die verschiedenen Sensoren etc. sitzen. Aber ich kann ja da mal nachfragen. Jedenfalls ist es besser, ihn mit einigen Details zu konfrontieren, als ihm völlig freie Hand zu lassen. Das könnte unter Umständen sehr teuer werden. :rolleyes:

Gruss Jens

alfistagtv6
22.01.2004, 20:06
Ciao a_romeo!

Den Tipp mit dem Auslesen hat Daniel schon richtigerweise gegeben.
Bei mir war nach einem feuchten Erlebnis auch "Check engine" angesagt. Hat sich dann von selbst erledigt nach den ersten Autobahnkilometern.
Drehen konnte ich aber normal, war eindeutig ein Elektronikspuk.

Saluti, alfistagtv6.

gtv_zwie
22.01.2004, 20:18
Ciao alfistagtv6!

OT:


Bei mir war nach einem feuchten Erlebnis auch "Check engine" angesagt.Soll das heissen, Du fährst den Dreizack im Regen :eek:

Ein entsetzter Zwie

alfistagtv6
22.01.2004, 20:47
Ciao gtv_zwie!


Soll das heissen, Du fährst den Dreizack im Regen :eek:
Nicht mehr. Da waren nämlich Seitenscheibengrüsse an die verwunderte TDI-Fraktion inklusive, Yokohama sei Dank gabs keinen Grip in den ersten 3 Gängen. :D
Das Lamperl kam aber nach der nassen Transportfahrt (huckepack) in die Heimat, direkt nach dem Kauf.

Saluti, alfistagtv6.

a_romeo
11.02.2004, 17:05
Ciao,

also das Problem ist gelöst (hoffentlich). Es wurde das E-Gas im Motorraum getauscht. Das war defekt und hat in bestimmten Situation einfach die Drosselklappe nicht mehr geöffnet (oder max. bis 3000 U/min). Jetzt ist alles wieder i.O.

Und das Schönste - es deckt alles noch die Garantieversicherung ab. Das war aber auch nötig, weil allein das Teil kostet rund 1000 EUR.

Jetzt funzt wieder alles bestens und ich kann mich wieder durch den Schneematsch graben. Das ist immer wieder ein ganz besonderes Erlebnis. :cool:

Gruss Jens