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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : AutoBild Artikel zum Thema Fiat und GM


onkel.flo
15.07.2002, 22:03
Achtung Leute viel zu lesen!!

Was wird aus Fiat?

Der italienische Hersteller steht mit dem Rücken zur Wand. Nach Milliardenverlusten und dem Rücktritt des obersten Chefs, Cantarella, droht jetzt sogar die Übernahme durch Allinazpartner GM. Wird die Marke Fiat zerschlagen?

Die Lage ist ernst, fast schon hoffnungslos. Fiat hängt – wieder mal – am Tropf, und ganz Italien leidet. Allein im ersten Quartal 2002 setzte die traditionsreiche Automobilmarke aus Turin 429 Millionen Euro in den Sand. Erste Konsequenz: Rücktritt von Paolo Cantarella, dem obersten Boss des Fiat-(Gesamt-)Konzerns.
Auch in Deutschland stehen die Zeichen auf Sturm. Der Absatz brach von Januar bis Mai um 20 Prozent ein. Selbst neue Modelle wie der Golf-Konkurrent Stilo kommen nur langsam auf Touren – und das in einem Marktsegment, das nicht nur zu Zeiten des in Neckarsulm produzierten Neckar fest in italienischer Hand war.
Leider ist Deutschland kein Einzelfall. Europaweit snak der Fiat-Marktanteil in den letzten zehn Jahren von 14,8 auf 7,9 Prozent. Im gleichen Zeitraum bröckelte die traditionelle Vormachtstellung zwischen Bozen und Brindisi von 44 auf nur noch 33 Prozent ab - der Anfang vom Ende?
Der neue italienische Chef der Autosparte Fiat, Giancarlo Boschetti, gibt freimütig zu: „Wir stecken in der Tat bis zum Hals in Schwierigkeiten. Trotzdem glaube ich an die Wende zum Guten. Wir wollen mit neuen Modellen, einem effektiveren Händlernetz und einem Kostensenkungsplan aus eigener Kraft das rettende Ufer erreichen.“
Signor Boschetti ist kein Sprücheklopfer, sonder ein Anpacker, der zuletzt die Fiat-Nutzfahrzeugsparte Iveco saniert hat. Trotzdem: Die Uhr tickt gegen den 63 Jahre alten Nachfolger des glücklosen Roberto Testore. Druck üben nicht nur die Geldgeber aus, sondern auch der Allianzpartner GM, der 20 Prozent am italienischen Autohersteller hält.
Fiat hat dagegen die Option, auch die restlichen 80 Prozent bis zum Jahr 2004 an die Amerikaner zu verkaufen. O-Ton Detroit: „Wenn Turin so weitermacht, ist der Laden in zwei Jahren total abgewirtschaftet und keinen Penny mehr wert. Um das zu verhindern, müssen wir möglichst rasch für klare Verhältnisse sorgen.“
Ein erster Schritt in diese Richtung war im Mai dieses Jahres ein Managment-Treffen in New York, das allerdings noch kein Ergebnis brachte. GM wäre demzufolge bereit, für den symbolischen Betrag von einem Euro die PKW-Sparte von Fiat zu übernehmen – zusammen mit den Schulden in Milliardenhöhe.
Die Italiener wollen dagegen die Marke Alfa Romeo aus dem Deal lösen und sie gemeinsam mit Ferrari und Maserati zu einer Sportwagenallianz verschmelzen. Giancarlo Boschetti erteilt dieser Variante allerdings eine Abfuhr: „Natürlich könnte man Alfa fast aus dem Stand mit großem Erfolg an der Börse platzieren. Doch für uns macht dieses Szenario überhaupt keinen Sinn, denn um die Marke am Leben zu erhalten, brauchen wir Querverbindungen zu Fiat – allein schon wegen der Plattformen, Motoren und Getriebe…“
Um die drei Marken Fiat, Lancia und Alfa wieder auf Kurs zu bringen, will Kapitän Boschetti die Investitionen ab 2003 um 25 Prozent auf 2,4 Milliarden Euro erhöhen.
Wie das funktionieren soll? Durch einen Sparkurs, durch eine um 30 Prozent geringere Variantenvielfalt, indem 40 Prozent der Teile vom Vorgängertyp übernommen werden – und natürlich mit Hilfe des Partners GM, mit dem man sich den Entwicklungsaufwand künftig teilen will.
Trotz dieser Abmagerungskur muss Fiat bei der ehrgeizigen Produktionsplanung deutliche Einschränkungen hinnehmen:
*Der geplante Stilo Van wurde ersatzlos gestrichen.
*Das Weltauto Palio erhält keinen eigenständigen Nachfolger und wird stattdessen durch eine Stilo-Limousine und abgespeckte Billigversionen von Punto und New Small (Panda-Erbe) ersetzt.
*Angedachte Karosserievarianten wie Thesis Kombi oder Lybra Schrägheck liegen auf Eis.
*Die Laufzeit mancher Modelle wird deutlich verlängert. So soll beispielweise der Multipla 2004 überarbeitet und erst 2006 durch einen Van auf Basis des Stilo II abgelöst werden.

Hier die wichtigsten Neuheiten nach Marke und Einführungdatum aufgelistet:
Fiat:
*2002: Ulysse Van, Stilo Weekend/Kombi
*2003: fünftüriger New Small (ersetzt Panda und Seicento), Punto Facelift, Palio Facelift
*2004: dreitüriger New Small, Multipla Facelift, kleiner Van auf Punto-Basis, Stilo Facelift
*2005: New Large als Croma-Nachfolger (mit GM), Punto-Nachfolger , mittelgroßer Geländewagen (mit Suzuki)

Alfa Romeo:
*2002: 147 GTA
*2003: 147 Coupé, 147 Sprint, 147 und 166 Facelift
*2004: Nachfolger GTV Coupé, Nachfolger 156 (Limousine und Sportwagon)
*2005: Nachfolger Spider, Kleinserien-Sportwagen auf Basis Brera-Studie (Giugiaro), neues Crossover-Modell (mit Saab, Cadillac), Nachfolger 166 (mit Saab)

Lancia:
*2002: Thesis, Phedra
*2003: Nachfolger Ypsilon, Lybra Facelift
*2005: Nachfolger Lybra Limousine und Station Wagon auf Basis New Large (mit GM), Lancia Crossover (mit Saab)

Wie diese Übersicht zeigt, wird es noch drei Jahre dauern, ehe erste greifbare Synergieeffekte mit Partnern wie Opel, Saab oder Suzuki auf das Ergebnis durchschlagen. Bis dahin muss gespart werden, was das Zeug hält – und zwar noch Möglichkeit, ohne ein Werk dichtzumachen.
Um Überkapazitäten (derzeit rund 300 000 Stück) abzubauen, sollen Fertigungsstraßen stillgelegt und 15 Prozent der Belegschaft „freigestellt“ werden. Gleichzeitig will das neue Management die Lagerbestände verringern, den Garantieaufwand kürzen und die Festkosten senken.
„Machen wir uns nichts vor“, erklärt Giancarlo Boschetti mit entwaffnender Offenheit: „Die meisten Probleme sind hausgemacht. Deshalb kann ich gar nicht anders, als dieses Unternehmen radikal umzukrempeln. Die Rabattschleuderei muss endlcih ein Ende haben, der Vertrieb benötig vor allem in den Ballungszentren neue Impulse, und die Qualität muss kompromisslos auf Vordermann gebracht werden. Dafür nehme ich notfalls sogar einen Produktionsstopp in Kauf.“
Um diese Ziele zu erreichen, will Boschetti sogar auf frisches Geld von den Banken verzichten. Er setzt auf Vertrauen, Zeit und eine Mannschaft, die entschlossen mitzieht – „vom Händler über Zulieferer bis zum Hauptaktionär“. Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt.


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Ciao FLO

Smartie
16.07.2002, 00:52
Was wird aus Fiat?
usw...
Danke erstmal für diesen Beitrag.
Mich würde Eure Meinung zu diesem Thema sehr interessieren:
Wie kommts, daß Fiat so einen Absatzrückgang erleiden mußte?
Ich persönlich finde das Portfolio im Kernsegment der Marke (Punto, Stilo) eigentlich attraktiv.
Recht hübsche, moderne Autos.
Der Multipla ist immerhin mutig und raumökonomisch.
Der Lybra ist innen ein Traum, ein idealer Reisewagen, wie es eigentlich der Kappa auch schon war.
Über Alfa braucht man ja nicht philosophieren, die performen eh super.

Aber daß niemand mehr italienischen Chic sondern lieber am besten ausschließlich VW und Audi fahren will, geht mir nicht in den Schädel
:confused:

onkel.flo
16.07.2002, 06:02
Mich würde Eure Meinung zu diesem Thema sehr interessieren Ich denke, das es gerade an Modellen wie dem Multipla oder Doblo gelegen ist. Man kann nicht ein Auto bauen, das nicht jedem gefällt, aber dann erwarten, dass es alle kaufen...
Außerdem machen die Goten eine riesen PR-Show aus ihren Plastikauto´s, selbes bei Japsen...

Und letztlich liegt´s am "schlechten" Geschmack der Leute.
In manchen Firmen fährt jeder höhere Angestellte einen Benz-Bert´l oder so an bayrischen Mistwagen...
Dabei finde ich, dass zB ein 166 viel schöner, besser ausgestattet und noch dazu preisgünstiger is´...aber das schnallt halt niemand...

Schade is´ halt, das es "die" italienische Automarke so beutelt...

Ciao FLO

Nemico
16.07.2002, 09:45
Mit den Firmenwagen ist das so eine Sache, Flo.
Jeder vertrocknete Buchhalter rechnet Dir sofort vor, daß der A6 auf die gerechnete Laufzeit durchschnittlich 4 Jahren günstiger kommt, weil der Wiederverkaufswert von Lancia und Alfa Romeo Modellen ja so schlecht ist...
:confused:

Zu dem Artikel generell: In österreichischen Zeitungen tauchen zu Sommerbeginn auch jährlich Schreckenmeldungen auf über Haiplagen in Lignano, verseuchtes Essen in Caorle und die bösen italiensichen Carabinieri auf, die gute, fettarschige Hausmasta abzocken. Der österreichische Fremdenverkehrsverband braucht dringend besssere Quoten und da helfen bei einigen Leuten solche Artikel zur Entscheidungsfindung über das aktuelle Urlaubsziel.
Zweck-Chauvinismus eben.
Die deutsche Presse ist ebenso der willige Arm der deutschen Fahrzeugindustrie und nehme jetzt einmal an, daß vieles nicht so tragisch ist, wie oben geschildert.
;)

Zu den Fahrzeugen: Geschmack ist nicht diskutierbar - wie aber schon an anderer Stelle bemerkt: Die Leute haben heute mehrheitlich keinen eigenen Stil oder Geschmack, sie kaufen sich beides (oder glauben das zu tun) weil die Imagewerbung ihnen das eintrichtert.
Jeder zweite Trottel labert einen heute noch an, ob der Alfa "oba scho stoark rost', oder?!" - nur, weil sie das einmal gehört haben und bis heute glauben. Wenn Du dann sagst: "Vollverzinkt" sind sie ganz erstaunt... - falls als würde das Hirn Informationen, die nicht zum vorgefertigten Bild passen von vorne herein aussortieren.
:mad:

Sparmaßnahmen hin oder her (und die Modellpalette zu kürzen halte ich für völlig hirnrissig), wenn der Fiat Konzern nicht am Image Puls ansetzt, werden sie es nie schaffen...

Positiv: Wenn Alfa und Lancia wieder getrennt würden, täte das beiden gut! Da gäb's endlich wieder gesunde Konkurrenz anstatt dieser lächerlichen Imagegreatzwanderung von heute. Da könnten herrliche, geile Autos daraus werden...

Im übrigen macht der Fahrzeug Teil nur etwa 25% des Fiat Konzerns aus - es wäre interessant, ob die o. g. Verluste sich auf die Fiat Automobil Sparte beziehen oder auf den Konzern und wenn nicht, wie der Gesamtkonzern dasteht.
Der alte Agnelli liegt quasi im Sterben und das in den USA - er wird Italien vermutlich nie wieder sehen. Er alleine lehnt aber eine GM Übernahme kategorisch ab, die restliche Führungsebene würde alles nur zu gerne den Amis übergeben. GM hat ggw. aber selbst nicht unbedingt Oberwasser - da kauft ein Scheintoter eine Leiche.

Egal, ich hab meine Schäfchen im Trockenen (in der Garage), soll kommen, was will.

onkel.flo
16.07.2002, 17:03
Der alte Agnelli liegt quasi im Sterben und das in den USA - er wird Italien vermutlich nie wieder sehen. Hab gedacht der is´ in Rom und kostet seinen Senator auf Lebenszeit aus??

alfistagtv6
16.07.2002, 17:48
Ciao onkel.flo!

Super Bericht. Danke.

Leider gehts FIAT echt nicht einmal mehr in Italien gut. Der Marktanteil ist unter die 20% Marke gesunken. Übrigens trägt der Panda hauptsächlich, nach dem Punto, dazu bei noch "grosse" Stückzahlen zu verkaufen.

Lange ists her, dass VW noch in Europa gebügelt wurde mit 14% zu 13%. :(

Saluti, alfistagtv6.

Joachim
17.07.2002, 06:48
Es ist viel wahres dran an Nemicos Beitrag. Die Franzosen wurden dabei ganz vergessen. Flashback:
In den 80ern war Fiat die Glanznummer in Europa und fuer ein paar Jahre auch Europas groesster Automobilhersteller. Die Bestseller waren die
'lustige Kiste' Panda und der bis heute erfolgreichste Fiat aller Zeiten: Uno. Die Autos waren sicher nicht besser als heute, nur die PR und Werbung sprach den Kaeufer an. Ab da leistete sich Fiat allerdings einen Klops nach dem anderen.
Bei den Motoren hat man gepennt, da sind die deutschen und auch franzoesischen Hersteller vorbeigezogen, wenn man einmal von der 'JTD' Lichtgestalt absieht. Ich rede ueber in Volumina produzierbare Motoren und Autos von FIAT.
Ploetzlich gab es Ersatzteilprobleme, gute Servicehaeuser starben, die schlechten blieben,
das gesamte Marketing, schon angefangen bei der Positionierung der Marke ist einfach schlecht.

Dann Lancia: Wird wie der behinderte Stiefsohn behandelt, Absatzzahlen seit Jahren im Nirwana,
und wenn wir ehrlich sind war der Integrale das letzte geile Geraet von Lancia.

Und schliesslich Alfa: Ja, da hat man einiges auch richtig gemacht, nur ist Alfa als ein Teil des Fiat Auto SpA Verbundes nie und nimmer in der Lage das Mutterhaus Fiat und die Schwester Lancia aus dem Dreck zu ziehen. Wobei man auch bei Alfa
bei Garantieleistungen und Kulanz einiges an unnoetigem Geld ausgibt. Siehe Phasenwandler, siehe Querlenkerbuchsen und noch so ein paar
Qualitaetsfehler, die wenn man sie nicht gemacht haette um viel billiger gekommen waere.

Auch wenn in DE saemtliche Motormagazine sehr lokal denken, ist ganz eindeutig so, damit kann
die Marketingpolitik wohl kaum erklaert werden.
Zumal in Frankreich die Renaults usw. auch als das Mass der Dinge dargestellt werden usw. usf.
In Italien ist man selbstverstaendlich sehr
pro italienischen Autos, aber ich musst feststellen, dass viele italienischen Freunde ueber Fiat nichts gutes denken. Das war mal anders und ist bezeichnend.

Ciao
Joachim

Nemico
18.07.2002, 14:58
@onkel.flo: Das mit dem Senator auf Lebenszeit stimmt, aber er siecht deswegen nicht im Sitzungssaal des Senats vor sich hin, so geil ist der Job auch wieder nicht...
:D

@joachim: Stimmt sicher, Fiat hat seit den 80er Jahren immens an Boden verloren - und das, obwohl das qualitativ auch nicht gerade die Glanzzeit des Unternehmens war. Immerhin war das Rostproblem damals noch echt kritisch. Tatsächlich ist man immer mit der Entwicklung hinterher gehinkt, auch wenn man es nachher vielleicht grandioser gelöst hat, als die anderen zuvor - die waren trotzdem vorher dran. :(

Von der Qualität heute ist in Wirklichkeit sicherlich kein Unterschied mehr - das ist mit Sicherheit etwas, was eben von den Medien willig ins Gegenteil verkehrt wird (obwohl die, wie richtig festgestellt, nicht alleine die Verantwortung tragen).
Ich hab echt genügend Erfahrung mit dem Thema Firmenwagen, spricht Audi, BMW usw. - da kommt einem echt das glaubt's mir. Meine momentan aktuell vorfolgbaren Beispiele sind BMW 3er und 7er und ein A4, alles eine einzige Schauergeschichte. Der 7er (12 Zylinder) alleine hat in den vergangenen 4 Jahren nach unserer neuesten Aufstellung sage und schreibe ATS 550.000,- (!) an Reparaturen verschlungen.
Und wenn ich den Erzählungen eines Freundes, der Werkstättenleiter bei einer großen VW-Audi-Porsche Werkstätte ist (und nicht genannt werden will), Glauben schenke, dann ist's dort echt genauso elendig, wie sonst wo. Der geniert sich schon manchmal vor seinen Kunden, so viele Probleme haben die.
Stimmt auch, das Alfa niemals Fiat und Lancia wird retten können. Stirbt Fiat, sind die beiden anderen auch dahin. Daß die Italiener sich Alfa, sozusagen wirtschaftlich momentan der Zuckerguß auf der Torte, gerne behalten wollen ist irgendwie klar, wird's aber so nicht spielen.
So traurig das ist, aber wenn der Konzern zerrupft wird und die einzelnen Marken unter ein neues Dach kommen, wäre es immer noch das gesündeste.
Aber: Welcher Konzern braucht schon eine dieser Marken? Fiat ist die klassische Konkurrenz zu Opel, VW, Ford, Renault. Alfa und Lancia stehen eiender so schon im Weg, geschweige denn, daß sie mit Audi, BMW, Saab, Peugeot um Marktsegmente kämpfen.
So traurig das ist - in Frage käme eigentlich nur der Daimler-Chrysler Konzern, für die wäre Fiat ein guter Kauf, weil sie in dem Segment nix haben. Aber Lancia und Alfa bräuchten sie ungefähr so dringend wie einen Kropf und außerm ist Daimler sowieso auch pleite.

Wie man's betrachtet, alles von vorn bis hinten Sch...