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06.09.2001, 16:04
McLaren-Mercedes sorgt derzeit für viel Aufruhr in der Formel 1.
Nicht nur die Fahrer-Frage für die kommende Saison scheint noch ungeklärt, auch anderweitig sind die Planungen für 2002 noch lange nicht abgeschlossen.
McLaren plant den Wechsel.
Zumindest ein Fragezeichen scheint sich alsbald in ein Ausrufezeichen zu verwandeln. Wie die "Motorsport aktuell" berichtet, stehen die "Silbernen" unmittelbar vor einem Reifenwechsel - von Bridgestone zu Michelin.
Pierre Dupasquier, Motorsport-Direktor von Michelin, bestätigte den Kontakt zu McLaren: "Es hat Gespräche gegeben und diese dauern auch noch an. Die Dinge schreiten Tag für Tag voran, weil die Zeit bis 2002 läuft."
"Es ist nicht unmöglich, dass McLaren-Mercedes nächstes Jahr auf Michelin-Reifen fährt", so Dupasquier weiter: "An uns liegt es nicht."
Ferrari war die Nummer eins
Grund für den Wechsel zu den französischen Gummis: Der inoffizielle Nummer-eins-Status des Weltmeister-Teams Ferrari bei Bridgestone ist den Silbernen schon lange ein Dorn im Auge.
Im Laufe des Jahres konzentrierten sich die Japaner offenbar zunehmend auf die erfolgreichere Scuderia und stimmten die Reifen verstärkt auf den F2001 ab, was dem McLaren-Team sauer aufstieß.
Ergebnis: Das chronische Untersteuern der Silberpfeile soll auch eine Folge der Bridgestone-Reifen sein.
Schon zwei Michelin-Siege
Ein weiterer Grund für eine derartige Entscheidung des Teams aus Woking könnte die überraschend starke Leistung der Michelin-Walzen in der Debüt-Saison sein.
Mit BMW-Williams holten die Franzosen in dieser Saison bereits drei Siege.
Haug lobt Michelin
Der Wechsel des britisch-schwäbischen Teams deutet sich schon seit geraumer Zeit an. Denn Haug ließ keine Gelegenheit aus, die französischen Gummi-Mischer in den Himmel zu loben.
Dieser Schmusekurs zeigt jetzt endlich Früchte. Denn McLaren hofft mit dem Franzosen-Pneus mit Ferrari gleichziehen zu können.
Michelin holt auf.
Die Anzeichen, dass dies gelingen könnte, mehren sich. Die Franzosen läuteten beim Grand Prix von Belgien eine Trendwende ein.
Während die Michelin-Reifen bei relativ kühlen und feuchten Temperaturen sowie nassem Untergrund im bisherigen Saisonverlauf wenig zu melden hatten, belieferten sie diesmal die erste Startreihe.
Einer der Michelin-Kunden, Giancarolo Fisichella im Benetton, schaffte bei den widrigen Bedingungen mit seinem deutlich unterlegenen Auto sogar den Sprung aufs Podium.
BMW-Williams derzeit bei Michelin die Nummer eins.
Allerdings könnte der Wechsel für McLaren auch nach hinten losgehen. Denn auch bei den Franzosen gibt es eine Nummer eins - BMW-Williams.
Wer McLaren-Boss Ron Dennis kennt, weiß, dass dieser mit einer derartigen Konstellation nicht einverstanden wäre.
Nicht nur die Fahrer-Frage für die kommende Saison scheint noch ungeklärt, auch anderweitig sind die Planungen für 2002 noch lange nicht abgeschlossen.
McLaren plant den Wechsel.
Zumindest ein Fragezeichen scheint sich alsbald in ein Ausrufezeichen zu verwandeln. Wie die "Motorsport aktuell" berichtet, stehen die "Silbernen" unmittelbar vor einem Reifenwechsel - von Bridgestone zu Michelin.
Pierre Dupasquier, Motorsport-Direktor von Michelin, bestätigte den Kontakt zu McLaren: "Es hat Gespräche gegeben und diese dauern auch noch an. Die Dinge schreiten Tag für Tag voran, weil die Zeit bis 2002 läuft."
"Es ist nicht unmöglich, dass McLaren-Mercedes nächstes Jahr auf Michelin-Reifen fährt", so Dupasquier weiter: "An uns liegt es nicht."
Ferrari war die Nummer eins
Grund für den Wechsel zu den französischen Gummis: Der inoffizielle Nummer-eins-Status des Weltmeister-Teams Ferrari bei Bridgestone ist den Silbernen schon lange ein Dorn im Auge.
Im Laufe des Jahres konzentrierten sich die Japaner offenbar zunehmend auf die erfolgreichere Scuderia und stimmten die Reifen verstärkt auf den F2001 ab, was dem McLaren-Team sauer aufstieß.
Ergebnis: Das chronische Untersteuern der Silberpfeile soll auch eine Folge der Bridgestone-Reifen sein.
Schon zwei Michelin-Siege
Ein weiterer Grund für eine derartige Entscheidung des Teams aus Woking könnte die überraschend starke Leistung der Michelin-Walzen in der Debüt-Saison sein.
Mit BMW-Williams holten die Franzosen in dieser Saison bereits drei Siege.
Haug lobt Michelin
Der Wechsel des britisch-schwäbischen Teams deutet sich schon seit geraumer Zeit an. Denn Haug ließ keine Gelegenheit aus, die französischen Gummi-Mischer in den Himmel zu loben.
Dieser Schmusekurs zeigt jetzt endlich Früchte. Denn McLaren hofft mit dem Franzosen-Pneus mit Ferrari gleichziehen zu können.
Michelin holt auf.
Die Anzeichen, dass dies gelingen könnte, mehren sich. Die Franzosen läuteten beim Grand Prix von Belgien eine Trendwende ein.
Während die Michelin-Reifen bei relativ kühlen und feuchten Temperaturen sowie nassem Untergrund im bisherigen Saisonverlauf wenig zu melden hatten, belieferten sie diesmal die erste Startreihe.
Einer der Michelin-Kunden, Giancarolo Fisichella im Benetton, schaffte bei den widrigen Bedingungen mit seinem deutlich unterlegenen Auto sogar den Sprung aufs Podium.
BMW-Williams derzeit bei Michelin die Nummer eins.
Allerdings könnte der Wechsel für McLaren auch nach hinten losgehen. Denn auch bei den Franzosen gibt es eine Nummer eins - BMW-Williams.
Wer McLaren-Boss Ron Dennis kennt, weiß, dass dieser mit einer derartigen Konstellation nicht einverstanden wäre.