MADMAX
26.09.2001, 09:28
Eine Absage stand nie zur Debatte!"
Am Rennwochende von Monza und auch noch die folgenden Tage hatte es ganz so den Anschein, als ob Michael Schumacher ernsthaft an einen Startverzicht für Indianapolis denken würde. Der Weltmeister schien durch die Terroranschläge von New York und Washington ziemlich mitgenommen, lieferte in Italien auch sein schwächsten Rennwochenende seit langer Zeit.
Wie Schumacher jetzt betont, stand eine Absage des US-Grand-Prix für ihn nie zur Diskussion: "Natürlich wollte ich abwarten, ob nach den Anschlägen in den USA noch etwas passiert", so der Ferrari-Pilot. "Aber im Prinzip stand nie zur Debatte, in Indianapolis nicht zu fahren."
Das kommende Rennwochenende sieht Schumacher u.a. auch als "moralische Unterstützung und Ablenkung" für die leidgeprüften US-Bevölkerung. "Wir wollen Mut machen und den Leuten aus ihrer Erstarrung heraus helfen. Ich glaube, ich darf für alle Fahrer sprechen, wenn ich sage, dass wir alle noch immer tief betroffen und extrem geschockt sind vom Ausmaß des Terrors und dass wir allen Angehörigen der Opfer unser ehrliches Mitgefühl aussprechen wollen."
Das Rennwochende von Monza beschreibt Schumi als "sehr schwierig" - zum einen aufgrund der schlimmen Terroranschläge einige Tage vorher, zum anderen aber auch aufgrund F1-interner Vorfälle. "Das gesamte Wochenende sind Dinge passiert, die mein Unbehagen immer mehr gesteigert haben. Angefangen von Jos Verstappens Abflug gleich am Freitag, oder auch die Crashs von Nick Heidfeld und Kimi Raikkönen. Und am Samstag Mika Häkkinen."
"Das alles trug dazu bei, die wegen der Situation in den USA angespannte Atmosphäre noch zusätzlich zu verstärken. Als wir dann am Samstagnachmittag noch von Alessandro Zanardis schrecklichem Unfall hörten, war das letztlich der Auslöser für unsere Aktion am Sonntag morgen."
"Einige Fahrer kamen auf mich zu, die ähnlich betroffen waren von den Ereignissen in den USA und das gleiche ungute Gefühl hatten. Wir unterhielten uns darüber, was wir machen konnten, um dieser Situation angemessen und respektvoll zu begegnen. Und dazu wollten wir nicht, dass noch etwas passiert an einem solchen Wochenende, zumal doch das Rennen vor einem Jahr hier so tragisch zu Ende gegangen war."
Dass letztendlich das Veto einiger Teamchefs die Initiative der Fahrer zu Fall brachte, stößt Schumi immer noch sauer auf: "Ich halte die Aktion auch im Nachhinein noch für richtig. Und ich halte es immer noch für vollkommen falsch von manchen Teamchefs, die Abhängigkeit ihrer Fahrer auszunutzen und diese zu zwingen, gegen ihren Willen zu handeln. Ich kann das heute immer noch nicht nachvollziehen."
Am Rennwochende von Monza und auch noch die folgenden Tage hatte es ganz so den Anschein, als ob Michael Schumacher ernsthaft an einen Startverzicht für Indianapolis denken würde. Der Weltmeister schien durch die Terroranschläge von New York und Washington ziemlich mitgenommen, lieferte in Italien auch sein schwächsten Rennwochenende seit langer Zeit.
Wie Schumacher jetzt betont, stand eine Absage des US-Grand-Prix für ihn nie zur Diskussion: "Natürlich wollte ich abwarten, ob nach den Anschlägen in den USA noch etwas passiert", so der Ferrari-Pilot. "Aber im Prinzip stand nie zur Debatte, in Indianapolis nicht zu fahren."
Das kommende Rennwochenende sieht Schumacher u.a. auch als "moralische Unterstützung und Ablenkung" für die leidgeprüften US-Bevölkerung. "Wir wollen Mut machen und den Leuten aus ihrer Erstarrung heraus helfen. Ich glaube, ich darf für alle Fahrer sprechen, wenn ich sage, dass wir alle noch immer tief betroffen und extrem geschockt sind vom Ausmaß des Terrors und dass wir allen Angehörigen der Opfer unser ehrliches Mitgefühl aussprechen wollen."
Das Rennwochende von Monza beschreibt Schumi als "sehr schwierig" - zum einen aufgrund der schlimmen Terroranschläge einige Tage vorher, zum anderen aber auch aufgrund F1-interner Vorfälle. "Das gesamte Wochenende sind Dinge passiert, die mein Unbehagen immer mehr gesteigert haben. Angefangen von Jos Verstappens Abflug gleich am Freitag, oder auch die Crashs von Nick Heidfeld und Kimi Raikkönen. Und am Samstag Mika Häkkinen."
"Das alles trug dazu bei, die wegen der Situation in den USA angespannte Atmosphäre noch zusätzlich zu verstärken. Als wir dann am Samstagnachmittag noch von Alessandro Zanardis schrecklichem Unfall hörten, war das letztlich der Auslöser für unsere Aktion am Sonntag morgen."
"Einige Fahrer kamen auf mich zu, die ähnlich betroffen waren von den Ereignissen in den USA und das gleiche ungute Gefühl hatten. Wir unterhielten uns darüber, was wir machen konnten, um dieser Situation angemessen und respektvoll zu begegnen. Und dazu wollten wir nicht, dass noch etwas passiert an einem solchen Wochenende, zumal doch das Rennen vor einem Jahr hier so tragisch zu Ende gegangen war."
Dass letztendlich das Veto einiger Teamchefs die Initiative der Fahrer zu Fall brachte, stößt Schumi immer noch sauer auf: "Ich halte die Aktion auch im Nachhinein noch für richtig. Und ich halte es immer noch für vollkommen falsch von manchen Teamchefs, die Abhängigkeit ihrer Fahrer auszunutzen und diese zu zwingen, gegen ihren Willen zu handeln. Ich kann das heute immer noch nicht nachvollziehen."