MADMAX
07.10.2001, 10:26
Ferrari als "FIA-Versuchskaninchen"
Solche Bilder soll das neue Radarsystem verhindern: Michael Schumacher nach seinem Unfall in Spa 2001
Fiorano - Selbst am vierten Testtag konnte die Scuderia Ferrari noch mit einer Überraschung aufwarten.
Nicht genug, dass die Scuderia ein revolutionäres Getriebe und neue Bridgestone-Reifen aus dem Köcher gezaubert hat, jetzt experimentiert das WM-Team sogar mit einem neuen Radarsystem.
Co-Produktion mit der FIA
Sinn eines solchen Systems soll sein, den Abstand zwischen zwei Fahrzeugen auf der Strecke dem Fahrer und dem Team am Kommandostand genau anzeigen zu können. Außerdem erfasst es jede Geschwindigkeitsverringerung eines Fahrzeugs sofort.
Ferrari startet damit aber keinen Alleingang. Kein Geringerer als der Motorsport-Weltverband FIA entwickelt dieses System zusammen mit den Italienern.
Kein Blindflug mehr im Regen
Sollte sich das Radar bewären, könnte besonders den Regen-Rennen ein erheblicher Teil ihrer Gefährlichkeit genommen werden.
Durch ein Signal im Cockpit wüsste der Fahrer, obwohl er seinen Vordermann durch die Gischt nicht sehen kann, jederzeit, wie weit der vor ihm ist und ob er plötzlich seine Geschwindigkeit verringert.
Eine sehr sinnvolle Neuerung, wenn man sich an spektakuläre Unfälle wie den zwischen David Coulthard und Michael Schumacher in Spa 1999, oder aktuell an den zwischen Schumacher und Pedro de la Rosa im diesjährigen Spa-GP erinnert.
In beiden Fällen waren mangelnde Sicht und plötzliches Abbremsen des Vordermanns Ursachen für die Unfälle.
Schumacher: "Bin sehr zufrieden"
Nach 63 Runden und einer Bestzeit von 59.003 Sekunden beendete Michael Schumacher am Treitag seine Arbeit, um zur Hochzeit seines Bruders Ralf fliegen. Vorher schilderte er noch kurz seine Eindrücke von den Testtagen.
"Ich bin sehr zufrieden mir der Arbeit, die wir geleistet haben. Wir wollten schon seit einiger Zeit wieder etwas Revolutionäres schaffen, was uns jetzt mit den neuen Getriebe gelungen ist", resümmiert Schumacher.
"Optimistisch für die nächste Saison"
Ferrari-Testpilot Luca Badoer setzt die Arbeit am Auto auch am Samstag noch fort, um für den Grand Prix von Japan, vor allem aber für die Saison 2002 bestmögliche Voraussetzungen zu schaffen.
Gute Aussichten für Schumacher auf dem Weg zum fünften WM-Titel. "Das Getriebe war nicht das einzige, das wir ausprobiert haben. Ich bin im Hinblick auf die kommende Saison sehr optimistisch."
Solche Bilder soll das neue Radarsystem verhindern: Michael Schumacher nach seinem Unfall in Spa 2001
Fiorano - Selbst am vierten Testtag konnte die Scuderia Ferrari noch mit einer Überraschung aufwarten.
Nicht genug, dass die Scuderia ein revolutionäres Getriebe und neue Bridgestone-Reifen aus dem Köcher gezaubert hat, jetzt experimentiert das WM-Team sogar mit einem neuen Radarsystem.
Co-Produktion mit der FIA
Sinn eines solchen Systems soll sein, den Abstand zwischen zwei Fahrzeugen auf der Strecke dem Fahrer und dem Team am Kommandostand genau anzeigen zu können. Außerdem erfasst es jede Geschwindigkeitsverringerung eines Fahrzeugs sofort.
Ferrari startet damit aber keinen Alleingang. Kein Geringerer als der Motorsport-Weltverband FIA entwickelt dieses System zusammen mit den Italienern.
Kein Blindflug mehr im Regen
Sollte sich das Radar bewären, könnte besonders den Regen-Rennen ein erheblicher Teil ihrer Gefährlichkeit genommen werden.
Durch ein Signal im Cockpit wüsste der Fahrer, obwohl er seinen Vordermann durch die Gischt nicht sehen kann, jederzeit, wie weit der vor ihm ist und ob er plötzlich seine Geschwindigkeit verringert.
Eine sehr sinnvolle Neuerung, wenn man sich an spektakuläre Unfälle wie den zwischen David Coulthard und Michael Schumacher in Spa 1999, oder aktuell an den zwischen Schumacher und Pedro de la Rosa im diesjährigen Spa-GP erinnert.
In beiden Fällen waren mangelnde Sicht und plötzliches Abbremsen des Vordermanns Ursachen für die Unfälle.
Schumacher: "Bin sehr zufrieden"
Nach 63 Runden und einer Bestzeit von 59.003 Sekunden beendete Michael Schumacher am Treitag seine Arbeit, um zur Hochzeit seines Bruders Ralf fliegen. Vorher schilderte er noch kurz seine Eindrücke von den Testtagen.
"Ich bin sehr zufrieden mir der Arbeit, die wir geleistet haben. Wir wollten schon seit einiger Zeit wieder etwas Revolutionäres schaffen, was uns jetzt mit den neuen Getriebe gelungen ist", resümmiert Schumacher.
"Optimistisch für die nächste Saison"
Ferrari-Testpilot Luca Badoer setzt die Arbeit am Auto auch am Samstag noch fort, um für den Grand Prix von Japan, vor allem aber für die Saison 2002 bestmögliche Voraussetzungen zu schaffen.
Gute Aussichten für Schumacher auf dem Weg zum fünften WM-Titel. "Das Getriebe war nicht das einzige, das wir ausprobiert haben. Ich bin im Hinblick auf die kommende Saison sehr optimistisch."