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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Jaguar buhlt um Williams-Designer


Webmaster
10.10.2001, 17:50
Jeder Formel-1-Fan wird das Tauziehen zwischen Jaguar und McLaren Mercedes um Top-Designer Adrian Newey noch in lebhafter Erinnerung haben.

Nachdem Jaguar-Teamchef Niki Lauda damals den Kampf gegen die Silbernen verloren hat, versucht er es jetzt beim anderen Team mit deutscher Beteiligung, BMW-Williams.

Willis und Fisher auf der Wunschliste

Da die "Raubkatzen" hauptsächlich Defizite im aerodynamischen Bereich zu haben glauben, konzentrieren sich ihre Bemühungen auf die Verpflichtung von Geoff Willis und Gavin Fisher.

Damit würden sie Williams mit Fisher den Chef-Designer und mit Willis den Chef-Aerodynamiker auf einen Schlag wegnehmen. Ein Verlust, der die WM-Amitionen von BMW-Williams für die nächste Saison einen herben Rückschlag versetzen würde.

Ohrfeige für Mark Handford

Besonders die Verpflichtung von Geoff Willis ist eine "Ohrfeige" für den bisherigen Jaguar-Chef-Aerodynamiker Mark Handford.

Obwohl er sich seit seinem Amtsantritt im November 2000 um einige Verbesserungen bei Jaguar verdient gemacht hat, konnte auch er die offensichtlichen aerodynamischen Defizite der "Grünen" nicht in den Griff bekommen.

Jaguar will Anschluss herstellen

Seit Niki Lauda das Ruder übernommen hat, ist festzustellen, dass Jaguar sehr intensiv am Personal arbeitet, um im nächsten Jahr zumindest Platz vier in der Konstrukteurs-WM zu erreichen. Mittelfristig ist ein kontinuierlicher Aufstieg des Teams geplant.

"Die aktuelle Mannschaft ist zu unerfahren, um eine sofortige Verbesserung zu überwachen. Wenn wir nach vorne kommen wollen, müssen wir erfahrenes Personal einstellen", mischt sich auch Fahrer Eddie Irvine in die Diskussion mit ein.

Obwohl Niki Lauda die Gespräche mit beiden Kandidaten selbst geführt haben soll, hält er sich auf direkte Nachfragen zu diesem Thema bedeckt.