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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Abarth od. Abarth&C wer hat recht ?


Steve
25.09.2002, 08:10
da es kein Abarth-forum gibt hier etwas off topic:

ich behaupte das carlo abarth's firmenwappen mit dem skorpion die aufschrift 'ABARTH' trug und alles andere schlichtweg fälschungen sind, wie zum beispiel das wappen mit der aufschrift 'ABARTH & C'

wer kann klarheit in meinen rechtsstreit mit ostgotischen herren bringen ?

danke
steve

Webmaster
25.09.2002, 09:14
da es kein Abarth-forum gibt hier etwas off topic: Ciao Steve,

die Betonung müßte aus heutiger Sicht wohl eher bei "gibt es noch nicht" liegen: ;)

@Alle: Bitte um Eure dortige Stimmabgabe.

Liebe Grüße Euer

Webmaster

Steve
25.09.2002, 09:43
mh.... kann dem zusammenhang zwischen 'abarth' und der abstimmung über 'fiat' nicht folgen :confused:

steveman

alfistagtv6
25.09.2002, 10:10
Ciao Steve!

Ich bin dran bis heute Abend. Kannst Du evtl. Beispiele posten?
Ich glaub die Antwort liegt dort begraben, wenn man die Bedeutung des "C" kennt. Hab das Wappen so noch nie gesehen. Zumindest ist es mir nicht bewusst. :rolleyes:

mh.... kann dem zusammenhang zwischen 'abarth' und der abstimmung über 'fiat' nicht folgen "Fiat" soll wohl für Themen rund um Abarth, Giannini, etc. auch herhalten. Hoffe nicht auch für Steyr-Fiat. :D

Saluti, alfistagtv6.

Steve
25.09.2002, 16:39
Ciao Steve!

Ich bin dran bis heute Abend. Kannst Du evtl. Beispiele posten?
Ich glaub die Antwort liegt dort begraben, wenn man die Bedeutung des "C" kennt. Hab das Wappen so noch nie gesehen. Zumindest ist es mir nicht bewusst. :rolleyes:

mh.... kann dem zusammenhang zwischen 'abarth' und der abstimmung über 'fiat' nicht folgen "Fiat" soll wohl für Themen rund um Abarth, Giannini, etc. auch herhalten. Hoffe nicht auch für Steyr-Fiat. :D

Saluti, alfistagtv6.leider nein, ich habe aber das ABARTH & C schon des öfteren gesehen, speziell bei irgendwelchen aufklebern. ich kann mir nicht erklären was es heissen soll. würde es für abarths vornamen carl(o) stehen dann wäre das '&' wohl überflüssig.

fiat: okay, deine interpretation verstehe ich, da sie aus profundem wissen stammt. trotzdem, und dazu stehe ich, stimme ich nicht für fiat. ich muss ja auch nicht, ist ja demokratisch. bugatti und andere 'tote' forenteile würde ich entfernen. fiat hat viele interessante autos gebaut, aber im ernst wer will sich mit themen wie 'in meinem multipla quiekt die türverkleidung' beschäftigen ?

dazu ist IMHO der kreis der hier postenden schon etwas zu elitär. oder sehe ich das zu eng ?

LG
ciao
steve

Steve
25.09.2002, 17:11
@ alfista: mh... mir scheint ich werd wohl eine niederlage einstecken müssen:

schau was ich gefunden hab: (nur weiterlesen wens interessiert. sehr lange !!! sorry)
"Carlo Abarth, am 15. November 1908 in Wien geboren, kam in den vierziger Jahren nach Italien, wo er zunächst - gemeinsam mit einem gewissen Ferdinand Porsche - bei Cistitalia arbeitete. 1950 machte er sich selbstständig und gründete Abarth & Co in Turin, eine kleine Firma, die sportliches Zubehör und schon bald komplette Fahrzeuge herstellte. Diese giftigen Autos (hauptsächlich auf Fiat- und Simca-Basis) mit dem Skorpion im Firmenemblem - dem Sternzeichen Carlo Abarths - dominierten lange Jahre die Rennstrecken. Aber trotz zahlreicher Erfolge (allein die Auspuffanlagen erlangten Weltruhm) mußte 1971 die Autoproduktion eingestellt und das Unternehmen in den Fiat-Konzern eingegliedert werden. Carlo Abarth verstarb 1979."

mh... also Abarth & Co.... mh.... schaut nicht gut für mich aus oder ? Und wenns wen interessiert so sah der Italo-Österreicher aus: http://www.classic-master.de/italien/Carlo%20Abarth.jpg

und seine Geschichte:

Sein Leben, seine Autos

Rennfahrer, Perfektionist, Geschäftsmann: Die Liebe zum Motorsport prägte sein Leben. Heute zählen seine Fahrzeuge zu den begehrtesten Oldtimern.
Carlo Abarth nannte er sich erst nach seiner Übersiedlung nach Turin. Zuvor kannte man ihn als Karl Abarth, geboren 1908 in Wien. Zu Beginn der 20er-Jahre schloss er seine ersten Kontakte mit dem Motorsport: Zunächst auf dem Motorrad, später, nach einem schweren Sturz, auf einer Beiwagenmaschine. Die erfolgreiche Renn-Karriere war bereits von starkem technischen Interesse begleitet, Karl Abarth entwickelte Auspuffsysteme und experimentierte bereits mit mehrspurigen Fahrzeugen. Der endgültige Wechsel in die Welt der Automobile sollte jedoch erst nach dem Zweiten Weltkrieg erfolgen. Der bereits erwähnte Umzug nach Turin war auf ein Engagement bei der zu diesen Zeiten äußerst erfolgreichen Firma Cisitalia zurückzuführen - und auf Kontakte zu Ferdinand Porsche und Rudolf Hruschka, der später bei Alfa Romeo eine zentrale Rolle spielen sollte. Carlo Abarth wechselte rasch in die Motorsportabteilung, betreute dort unter anderem den Werksfahrer Tazio Nuvolari und das Formel-1-Projekt.
Trotz großer sportlicher Erfolge steuerte Cisitalia in den finanziellen Ruin. Doch der Untergang des einen Unternehmens war die Geburtsstunde eines anderen: Carlo Abarth wagte 1949 den Schritt in die Selbstständigkeit. Rückgrat seines zu Beginn acht Mann starken Betriebs war vorerst der Bau von Rennsport-Prototypen und später die industrielle Fertigung seines Auspuffsystems. Als Basis der Renn-Fahrzeuge, hinter deren Volant Ende der 40er auch noch der Chef selber saß, dienten FIAT-, Simca- und Ferrari-Modelle. Ein von Carlo Abarth getunter Ferrari gewann 1953 seine Klasse der italienischen Meisterschaft. Der Skorpion - er ist das Sternkreiszeichen Carlo Abarths - hatte zum ersten Mal zugestochen.
Doch die große Zeit Carlo Abarths sollte gerade erst begonnen haben. Als FIAT 1955 seinen 600-cm³-Vierzylinder vorstellte, erkannte der Visionär das große Potential dieser Entwicklung. Rasch vergößerte er den Hubraum auf 750 cm³ und steigerte die Leistung von 22 auf 46 PS! Um die Zuverlässigkeit seiner Arbeit zu untermauern, setzte Abarth mehrere Geschwindigkeitsrekorde in Fahrzeugen mit aufsehenerregender Karosserie, designt von Bertone und Pininfarina. Parallel dazu entwickelte Zagato die Karosserie für ein GT-Fahrzeug, das die italienische Meisterschaft dominierte und einen Klassensieg bei der Mille Miglia einfuhr. Die straßenzugelassenen Coupés und Spider waren daraufhin Legenden der Landstraße, und sie begründeten einen Mythos, der bis heute anhält, geprägt von Schnelligkeit, Leichtigkeit, Kompromisslosigkeit und Exklusivität. Ein Abarth Monomille kostete das vierfache eines Volkswagen Käfer und um ein Drittel mehr als ein Porsche!
Dank der sportlichen Erfolge und der charismatischen Coupés wuchs das Unternehmen Abarths rasant. Man darf nicht vergessen, dass sein finanzielles Rückgrat die Auspuff-Fertigung darstellte. Bis 1962 - also innerhalb von nur 13 Jahren - stieg die Produktion der Auspuffanlagen von 1000 auf rund 250.000 Einheiten jährlich. 1962 wurden bereits über 300 Mitarbeiter in den modernen Turiner Fabrikshallen beschäftigt.
Diese doppelgleisige Strategie wurde kennzeichnend für das Geschäftfeld von Carlo Abarth. Zum einen wurden auf der Basis von FIAT-Motoren rare, exklusive Coupés und Spider gebaut, zum anderen bereits bestehende Konzepte rennfertig gemacht. Zu diesem Zweck entwickelte Abarth spezielle Kits, aus denen brave Familienautos zu scharfen - und leistbaren - Renngeräten gemacht werden konnten. Dazu zählten Modifikationen am Bestseller FIAT 500 , doch das erfolgreichste Beispiel dieser Strategie waren die Ableger des FIAT 600 , die als FIAT Abarth 850 TC und später als FIAT Abarth 1000 TC Karriere machten. Der 850 TC - für Turismo Competizione - war vor allem bei den Rennen in der Eifel so erfolgreich, dass er den Beinamen "Nürburgring" erhielt. Das kleine Auto leistete 60 PS bei 6.400 U/Min und beschleunigte in gut 11 s von 0 auf 100 km/h.
Der Erfolg dieser Strategie war so durchschlagend, dass in der Folge praktisch jedes Modell aus dem Haus FIAT einem eigenen Abarth Tuning unterzogen wurde. Die populären Fahrzeuge, also die kleineren Baureihen, wurden sogar in verschiedenen Abstufungen angeboten. Als 1964 der FIAT 850 erschien, präsentierte Abarth im folgenden Jahr gleich drei leistungsgesteigerte Varianten, alle mit dem Kürzel OT für "Omologata Turismo": einen 850 OT (mit 55 statt 38 PS), einen 1000 OT und einen extremen 1600 OT , der mit 155 PS für damals infernalische 211 km/h gut war. Noch unglaublicher war eine Version des FIAT 850 Coupé aus dem Jahr 1968: Abarth implantierte einen 2-l-Motor mit 185 PS und 5-Gang-Getriebe. Das nur rund 700 kg leichte Auto erreichte dank einer Maximaldrehzahl von 7.200 U/min bereits im 1. Gang 84 km/h und eine Höchstgeschwindigkeit von 240 km/h. Das heckgetriebene Pendant der Serie leistete 52 PS und brachte es auf 135 km/h; allerdings kostete es auch nur ein Viertel des FIAT Abarth 2000 OT .
Während all dieser Jahre diente der Rennsport als Laufsteg für die neue Kollektion aus Turin. Aufgrund der enormen Bandbreite seiner Modelle fuhr Abarth jährlich bis zu 600 Renn- und Klassensiege ein; das 1965 gebaute FIAT Abarth 1300 OT Coupé dominierte seine Klasse europaweit, und 1969 gelang mit dem österreichischen Werksfahrer Hans Ortner der Gewinn der Berg-Europameisterschaft auf einem FIAT Abarth 3000 SP (Sport Prototyp) .
Der Erfolg von Abarth war vornehmlich auf die Figur des Firmengründers zurückzuführen. Sein Charisma war legendär, seine Strenge und Disziplin sind Ansatzpunkt vieler Anekdoten. Selbst als sein Unternehmen internationale Größe und Einfluss erreicht hatte, blieb er Chef der Produktion, überwachte die Qualität seiner Fertigung persönlich. Von seinen Mitarbeitern verlangte er Einsatz, Pünktlichkeit und Hingabe und verkörperte diese Werte selbst als lebendes Beispiel. 1971, im Alter von 63 Jahren und nach rund 200 Modellvarianten, entschloss sich Carlo Abarth für das Ende seiner beruflichen Laufbahn. Er verkaufte sein Werk und die Rechte an seinem Namen an jene Firma, mit der er ein Vierteljahrhundert zusammengearbeitet hatte: FIAT. Seine letzten Jahre verbrachte er wieder in Wien, wo er beobachten konnte, wie der Name Abarth auf weiteren Modellen mit Leben erfüllt wurde - etwa mit dem legendären FIAT Abarth 124 Rallye . Carlo Abarth starb 1979, doch sein Enthusiasmus, seine Philosophie und seine Liebe zum Rennsport sind heute noch so lebendig wie vor 50 Jahren.

Der Stachel des Skorpions

Carlo Abarth produzierte nicht bloß fürs Auge und schon gar nicht für den Verstand, nicht für die Reichen und nicht für die Armen. Er baute Autos für Menschen mit Leidenschaft und drang dabei tief unter die Haut.

Als der Wiener Motorradfahrer Karl Abarth 1947 zusammen mit seinem Partner Armando Scagliarini die Sportwagenfirma Abarth & Co gründete, feierte Juan Manuel Fangio gerade seine ersten Erfolge im Rennwagen. Als der Patrone Carlo Abarth sein Lebenswerk 1971 an Fiat verkaufte, war Jacky Stewart gerade zum zweiten Mal Weltmeister geworden und Niki Lauda unternahm erste Gehversuche in der Formel-1. Obwohl der Sportwagenbauer Abarth selbst nur einmal mit einem Formel-1-Projekt liebäugelte, so entsprach der Zeitraum seines Schaffes doch den goldenen Jahren des Motorsports. Es war eine andere Zeit und Motorsport eine andere, eigene Welt.
Rennfahrerei war noch immer von Pioniergeist beseelt, Ingenieure waren Bastler, Sicherheit war Feigheit, Umwelt noch kein Thema und der Weg zum Rennsport einer Elite vorbehalten. Erst Abarth eröffnete dem kleinen Mann einen schmalen Pfad. Er spezialisierte sich auf den Bau kleinvolumiger Sportwagen und demütigte damit die arrivierten Rennställe in zigtausenden Flugplatz-, Berg- oder Straßenrennen. Dabei zeigte er, welche Zutaten dafür notwendig waren: ein großes Herz und die richtigen Teile. Keiner verstand es wie er, kleine Fiats mit Pfiff zu veredeln. Heckklappe auf, Auspuffanlage drauf. Abarth war der Stachel der Unterlegenen. Beim Einsatz am Nürburgring ebenso wie beim Prestigeduell an der Kreuzung.
Eigentlich begann die Karriere des Wieners Karl Abarth auf dem Motorrad. Er fuhr recht erfolgreich Rennen, wurde aber von einem schweren Sturz zurückgeworfen. Danach schaffte er ein Comeback bei den Seitenwagen, wo er auf selbst getunten Maschinen vielfacher Champion wurde. Seine Vorliebe für publicityträchtige Aktionen stellte er schon damals mit einem Wettrennen gegen den Orientexpress, das er natürlich gewann, unter Beweis. Den Schritt nach Italien begründete er später einmal so: "Es gibt kein anderes Land auf der Welt, wo man so wenig Limousinen mit Chauffeuren sieht - Italiener lieben es, ihre Autos selbst zu fahren."
Nur hier also konnte Abarth seinen Traum verwirklichen. Seinen Traum von Autos, die Spaß machen, von Fünfhundertern, die schneller waren als Fahrzeuge mit 1.500 cm³. In Turin, einer Stadt, wo Automobilbau Tradition hatte. In Italien, wo man Leidenschaft entwickelt für Menschen mit Leidenschaft. Obwohl Abarth selbst das "Dolce far niente" nie verstand. Er war nicht wie Enzo Ferrari - dagegen sprach seine wienerische Mentalität. Dennoch ist der Vergleich zulässig, weil beide dominant, charismatisch und patenhaft waren; kühl, konsequent, eigensinnig, doch beseelt von der Idee, Erfolge durch Fleiß und Präzision zu erreichen.
Und nirgends ist der Erfolg schöner und unmittelbarer zu spüren als im Rennsport. Deswegen galt Abarths wahres Interesse immer den revolutionären Prototypen, den Rekordjagden und weniger dem Teilverkauf, obgleich ihm dieser Geschäftszweig kommerziellen Erfolg und Weltruhm einbrachte. Abarth war ein Patron, ein Diktator, der an seinen Prinzipien stur festhielt und nur seine Arbeit im Kopf hatte, was er aber auch von anderen verlangte. "Tu lavora!" - "Du arbeite!" hörten seine entnervten Ingenieure immer dann - bevorzugt um 22:00 Uhr - wenn sie Abarth klarmachen wollten, dass seine neueste Vision in einer Sackgasse steckt. Bei aller Härte seiner Forderungen - die Vision war tatsächlich nie in einer Sackgasse, höchstens im Stau. Als Anhänger der Astrologie glaubte er an die Macht seiner Eigenschaften, Ausdauer und Rücksichtslosigkeit. Deshalb trug auch die Firma das Zeichen seines Sternkreises: den Skorpion.
Berg-Europameister Hans Ortner war sicherlich ein Liebling von Carlo Abarth, auch wenn dieser sich alle Mühe gab, diese Tatsache in den zehn Jahren gemeinsamer Partnerschaft zu verbergen. Doch Ortner war einer der besten Tourenwagenfahrer der späten 60er-Jahre und außerdem ein verlässlicher Testfahrer, das verschaffte ihm Anerkennung. Ortner wußte mit der rauen Schale des Firmenvaters umzugehen, auch wenn dieser die Seinen in alttestamentarischer Weise auf die Probe stellte. Ortner war dann so manches Mal der Abraham des Herrn.
Eines Abends um sechs, als das Werk gesperrt wurde, zitierte Abarth wie immer seine Führungskräfte zur Besprechung, um weitere Projekte minutiös zu planen. Dann thronte er in der Mitte, aufgebaut vor der berühmten Fotowand mit allen großen Rennfahrern, war stets in elegantestes Tuch aus Paris, London, Mailand gekleidet und aß einen Apfel. Seine Mitarbeiter berichteten. Es war die Woche vor dem wichtigen Bergrennen in Leon, und Abarth wollte eine Entscheidung, welches Getriebe nun einzubauen sei. Ortner meinte nur knapp, ermüdet von 1.000 Test-km an diesem Tag: "Signore, ich bin noch nie im Leben in Leon gefahren, am besten, wir entscheiden vor Ort." Abarth hielt inne, sah durch die Runde und erwiderte noch knapper: "Dann fahren Sie nach Leon und teilen mir morgen früh mit, wie Sie entschieden haben."
Insgesamt verließen über 200 verschiedene Modelle das Werk in der Corsa Marche, und selbst diese Zahl kann nur als Anhaltspunkt verstanden werden. Denn in Wahrheit glich kein Abarth dem anderen. An jedem wurde bis zur Perfektion getüftelt und gefeilt. Technische Gebrechen traten in den Rennen so gut wie nie auf. Entweder versagte ein zugeliefertes Teil, worauf Abarth schließlich von der Batterie bis zum Kupplungspedal alles selbst anfertigte - man kann sich heutzutage auf niemanden mehr verlassen -, oder es waren Fahrfehler, die einen Abarth vorzeitig von der Strecke holten. Dann konnte man sich auf ein Gewitter gefasst machen! Einen Abarth zu ruinieren, stellte der Patriarch auf eine Stufe mit den schlimmsten Verbrechen der Menschheit. Oft ordnete er als Folge Sonderschichten an, beurlaubte Fahrer zwangsweise und verschärfte den Zeitplan drastisch.
Wer undiszipliniert war, durfte gehen. Manches Mal sogar bevor er überhaupt gekommen war. Unpünktlichkeit und Kritik an seinen Fahrzeugen, das waren zwei Todsünden bei Carlo Abarth. Da konnte es ebenso vorkommen, dass er über die Schulter eines nörgelnden Kunden hinweg seinen Renningenieur zurief: "Dr. Avidano, diesem Herrn verkaufen wir keinen Abarth!"
Die beinahe abartige Liebe zu den eigenen Fahrzeugen zeigte natürlich Wirkung. Seine Mechaniker arbeiteten an den Wagen behutsam wie Ärzte am geöffneten Schädel. Diese Behutsamkeit schlug mit 500 bis 600 großen Rennsiegen pro Jahr zu Buche. Dadurch entstand im Laufe der Jahre ein einzigartiger Mythos, vergleichbar mit Ferrari, nur getragen von einer anderen Klientel: den Fahrern legendärer 850er oder 1000er FIAT Abarth, gekennzeichnet durch die gekreuzten Isolierkleber über den Scheinwerfern und die geöffnete Heckklappe - übrigens das Glaubensbekenntnis jedes Abarth-Apostels. Abarth wurde zur Religion, und der Aufkleber mit dem Skorpion zum sichtbaren Zeichen der Zugehörigkeit.
Auch der große väterliche Konzern FIAT erkannte rasch die Professionalität der Abarth-Schmiede und machte sie quasi zu seiner Sportabteilung. Carlo Abarth handelte sich für jeden Rennsieg eine Prämie aus. Ein kluger Zug, wie sich nach der gigantischen Flut von Titeln herausstellen sollte. Werbung oder Aufschriften gab es auf den alten FIAT-Abarth-Rennautos nie. "Ich will meinen Namen nicht vernebeln" , meinte er lakonisch, als Seitenhieb gegen die aufkommende Zigarettenwerbung im Motorsport. Der Skorpion und der FIAT-Abarth-Schriftzug zierten die Rennkisten, mehr nicht. FIAT zehrte vom Ruhm seines kleinen Bruders, und Abarth zehrte von deren Prämienzahlungen, auf die Autos selbst schlug er keine hohe Spanne auf.
Dennoch haben Abarth-Raritäten heute astronomischen Sammlerwert, sind aber praktisch nicht zu bekommen. Die Besitzer sehen sich nämlich als Familienmitglieder und die letzten Fahrzeuge als Erbstücke. Und wer verkauft schon die Taschenuhr des Vaters! Der Wert ist ideell und daher ohnehin unbezahlbar. Denn jedes einzelne Modell erzählt eine wunderbare Geschichte. Oft war es der Held seiner Zeit wie der 850 TC oder der 1000 GT , manches Mal eine ästhetische Delikatesse wie der 2000 Sport Spider , auch groteske Hybriden waren dabei.
Am legendärsten aber war vielleicht jenes Fahrzeug, das mit einer desaströsen Niederlage berühmt wurde und dennoch zu den großartigsten Rallyeautos überhaupt zählt: der FIAT 124 Abarth Rally. Es war 1974, in einer Zeit, als Carlo schon abgedankt hatte und sich in die Pension nach Wien zurückzog. Fiat hatte das Steuer übernommen, und langsam wurde aus der Bastelwerkstatt eine Rennfabrik, aus Einzelstücken wurden Seriengeräte. Nur im Sport blieb der Geist des Underdogs erhalten. Man wollte den hochmütigen Herren von Lancia, die den außerirdischen Stratos im Rallyesport einsetzten, zeigen, wie Sieger aussehen. Die Mission war heilig, der Schauplatz war San Remo, das Gerät der 124 Abarth und die Fahrer sechs wackere Italiener sowie ein Finne (zur Sicherheit) - ein gigantischer Werkeinsatz! Die Strategie bestand darin, die Lancias zu zermürben, Sonderprüfung für Sonderprüfung, da man weniger Leistung, aber mehr Geduld hatte. So ritten sie davon.
Auf der SP 1, nach 3 Minuten, schoss der erste in den Wald, der zweite hatte einen Reifenschaden, der dritte freute sich über die Führung, vergaß vor lauter Freude aufs Fahren und flog ab, der zweite hingegen war nach behobenem Defekt wieder unterwegs, nahm volles Risiko, um aufzuholen, kam aber nur bis zum Wrack des dritten, das sich hinter der Kurve breitmachte. Der vierte wurde mir dem schwerer werdenden Erfolgsdruck auf seinen Schultern nicht fertig - und ging auf der SP 2 verloren. Im Ziel blieb der Finne als Fünfter übrig, und Lancia war Weltmeister.
Nach dem Tod von Carlo Abarth 1979 setzte FIAT immer sorgsamer das Zeichen des Skorpions ein, schickte nur ein paar Sondermodelle auf den Markt, und fast schien es, als wollte man die Glaubengemeinschaft aushungern. Doch mit dem Modell-Aufschwung bei FIAT in den letzten Jahren erfuhr auch die Stärkung der Kleinwagen eine neue Bedeutung. Sportlichkeit hat wieder Saison. Und da die Sportlichkeit bei FIAT untrennbar mit dem Namen und der Philosophie Carlo Abarths verbunden ist, war es ein logischer Schritt, die alten Werte mit neuem Leben zu erfüllen. Das sportlichste Modell jeder Reihe soll zukünftig wieder der Skorpion zieren und uns Qualitäten aus einer Zeit in Erinnerung rufen, als Tempo noch kein Taschentuch war.

Entstammt nicht meiner Feder, hat mir ein Freund mal geschickt...

ciao
Steve

PS. Entschuldigt bitte die länge des posts...

Nemico
25.09.2002, 17:56
Da gibt's nix zu entschuldigen - ist schon ok & Dank dafür an dieser Stelle.
Über Abarth (& Co ;) ) könnte man (und hat man auch schon) Bücherreihen schreiben, er war zweifelsohne eine ebenso außergewöhnliche Persönlichkeit wie Enzo Ferrari oder Sig. Lamborghini. Was nicht zugleich sympathisch heißen muß, nur außergewöhnlich eben.
Leider wurden diese Leute heute praktisch ausschließlich durch strickkrawattentragende Havard-Absolventen ersetzt, was sich u. a. vielleicht auch in den ggw. gebauten Autos niederschlägt.

Zum Thema Fiat Forum Ja oder Nein: Wo liegt den bitte der Unterschied von "meine Multipla Türverkleidung quietscht" und meine "156er Türverkleidung quietscht"? Zwei verschiedene Fiat-Derivat (sorry, ist aber so!), na und?

Außer den Außenblechen und dem aufgepickten Label unterscheidet einen Alfa heute nix mehr von einem Fiat oder Lancia. Jeder, der einen 155, 145, 146 späteren Baujahres, einen 156, 147, 166 besitzt hat in Wirklichkeit einen umgelabelten Fiat in der Garage stehen. Der GTA hätte genauso gut als Fiat Marea Abarth oder so rauskommen können - ist reine Marketingsache, welches Modell unter welchem Markennamen gelaunched wird. :(

Fiat aufzunehmen ist nicht weniger vulgär als den (jetzt leider) Audi-Verschnitt Lamborghini oder gar nicht mehr existierende Exoten-Marken. :mad:

Egal, welche Marke wir heute betrachten, mehr als die ruhmreiche Geschichte bleibt uns eh nicht. Was wir heute daraus machen oder uns (vor)gemacht wird ist etwas anderes.
Aber Alfa-Chauvinismus in den Tagen des allgemeinen Fiat-Baukastensystems ist ein bißl Selbstbetrug, sorry.

alfistagtv6
25.09.2002, 18:01
@ alfista: mh... mir scheint ich werd wohl eine niederlage einstecken müssen:Ciao Steve!

Ja, leider! Lass den Ostgoten sich den Tag im Kalendar rot hinterlegen, wenn´s auch nicht "Sonnabend" ist. ;)

Hier die Auflösung:

"Deine Geschichte" ist ganz am Anfang etwas abgekürzt. Für Deine Wette ist der Teil aber wichtig, daher hier ausführlich.

Abarth arbeitete bei Cisitalia mit Porsche und Dusio. (dem Cisitalia-Konstrukteur und Geschäftsführer) Wie dieses Projekt vorbei war wanderte Carlo Abarth mit dem Konkursfundus von mehreren Renn-Cisitalia 204 (Fiat 1100 Motore mit „Serienstreuung“) ab und gründete im April 1949 einen Rennstall. Das Wappen hatte sein Sternzeichen (Skorpion) und die Inschrift „Abarth&C“ stand über dem Büro des Rennstalls.

Woher kommt dieser einzelne Buchstabe?

Der Geldgeber des Rennstalls hiess Armando Scagliarini, dessen Sohn Guido für den Rennstall fuhr. In beiden Namen kein C am Beginn, also Fehlanzeige.
Ich kann nur raten: Corse, Competizione, oder ... ganz einfach Cie.
„Cie“ ist im italienischen der Ausdruck für „Co“. Schnell Ausgesprochen ist es eh Würstel ob man „Tschi“ sagt oder das Ganze mit einem „e“ hinten versieht. ;)

1950 machte er sich selbstständig und gründete Abarth & Co in Turin, eine kleine Firma, die sportliches Zubehör und schon bald komplette Fahrzeuge herstellte. "Abarth&C" stammt auf jeden Fall aus der Zeit (1949) vor der Firma Abarth, als eben nur der besagte Rennstall existierte.

Saluti, alfistagtv6.

P.S.: Den informativen Rest Deiner Posts muss ich erst lesen. Die Wette zu beantworten hatte Vorrang. ;)

Steve
25.09.2002, 18:08
@ alfista:

bravissimo e grazie mille ! perfetto amico. perfetto !

nun auch niederlagen muss man einstecken, aber wenigstens kann ich mir nun einen reim draufmachen.

vielen dank nochmals,

lg
steve

Nemico
25.09.2002, 18:17
@alfista: Exact wie immer

Bei Cisitalia war aber noch jemand an Bord, ebenfalls ein Österreicher und ein brillanter Ingenieur, der später bei einer unserer Lieblingsmarken das vielleicht bedeutendste Projekt der Nachkriegsgeschichte dieser Marke plante, leitete und durchsetzte.

Preisfrage: Wie hieß dieser Mann?

Steve
25.09.2002, 18:28
Zum Thema Fiat Forum Ja oder Nein: Wo liegt den bitte der Unterschied von "meine Multipla Türverkleidung quietscht" und meine "156er Türverkleidung quietscht"? Zwei verschiedene Fiat-Derivat (sorry, ist aber so!), na und?
mh... es ist keineswegs rübergekommen was ich sagen wollte :( mein beispiel war auch ein bissi orsch) natürlich da ist kein unterschied. richtig.
ich wollte aber damit zum ausdruck bringen, dass die zahl (daher elitär, als kleine übertreibung) der alfa-fahrer (zulassungsstatistiken habe ich aber keine bemüht) deutlich geringer ist als jene der fiat-piloten. mein vor dem geistigen auge flimmerndes angstbild war das die alfa/lancia/usw-fraktion von massen an fiat marea, punto, uno, und wie der ganze ..ähm... also das ganze zeug heisst, überrannt wird


Fiat aufzunehmen ist nicht weniger vulgär als den (jetzt leider) Audi-Verschnitt Lamborghini oder gar nicht mehr existierende Exoten-Marken. :mad:
mit verlaub, dass sehe ich ob des standpunktes der exclisuvität der marke lamborghini anders. fiat ist so exclusiv oder elitär wie birkenstock-schlapfen, was nicht heissen soll das es schlechte autos wären oder gar deren besitzer sich negativ von uns unterscheiden.

Egal, welche Marke wir heute betrachten, mehr als die ruhmreiche Geschichte bleibt uns eh nicht. Was wir heute daraus machen oder uns (vor)gemacht wird ist etwas anderes.
richtig. eines der zeichen der zeit. leider :(

Aber Alfa-Chauvinismus in den Tagen des allgemeinen Fiat-Baukastensystems ist ein bißl Selbstbetrug, sorry.
chauvinismus ? mh... na gut mag auffassungssache sein. tatsächlich birgt das emblem der marke alfa-romeo mehr positives in sich als ein komplettes fiat-auto, wobei ich da nicht und zwar ausdrücklich nicht von alten fiats spreche, sondern von dem zeug mit dem sie den markt überschwemmen. und von der tiefen beleidigung des guten carlo abarths durch draufpicken eines emblemes auf ein häusl (sorry leute, aber das was die sich mit dem gack-getriebe und der lenkung geleistet haben ist unverzeihlich) möchte ich gar nicht sprechen.

alfa hat, genauso wie fiat und lancia bis ende der 70iger anfang der 80iger lauter leiwandes zeug gebaut. was alfa, lancia und fiat jetzt bauen, mag vielleicht nicht gut sein. was lancia und alfa jetzt baut ist aber zumindest recht schön. genau das kann fiat von sich nicht behaupten, stilo und barchetta ausgenommen.

jedenfalls streut fiat und auch alfa (leider !) deutlich breiter als beispielsweise lancia.

ciao
a domani
steve

ps. deinen spider finde ich durchaus bezaubernd. hätt ich auch gern *seufz* nur damit klar ist, dass meine antipathie gegen fiat nix mit deinem auto zu tun hat. hehe, eh klar.

alfistagtv6
25.09.2002, 18:37
Ciao!

@Nemico: Jaja, meckere Du nur über die moderne Autoindustrie. Ich fühl mich nicht angesprochen mit den Strickkrawatten. :D

@Steve: Das lange Abarth-G´schichterl war absolut lesenswert. Eine Techniker-Persönlichkeit, die man auf gar keinen Fall am wirtschaftlichen Erfolg messen darf. Er war ein Ein-Mann-Team wo mir zu Nemico Beispielen hinzu nur noch Colin Chapman als Vergleich spontan einfällt.

fiat hat viele interessante autos gebaut, aber im ernst wer will sich mit themen wie 'in meinem multipla quiekt die türverkleidung' beschäftigen ?
dazu ist IMHO der kreis der hier postenden schon etwas zu elitär. oder sehe ich das zu eng ?
Deine demokratische Wahl nehme ich zur Kenntnis. Ich finde es nur unnötig zu sagen, dass das Niveau zu hoch sei um sich um Fiat zu kümmern. Also um es mit Deinen Worten zu fassen: Du siehst es zu eng! Um es wie Nemico zu beschreiben: „Es ist egal ob´s beim FIAT knarzt oder beim Alfa russt“.

Konstruktive Themen schaun auch bei der „mama“ raus. Nimm nur die ganzen Motorvarianten her, die ident sind oder alle anderen Gleichteile. Ich finde es gibt darüber genug Erfahrung von FIAT-Experten, die dann auch Wissen an die anderen Marken weitergeben.

Persönlich habe ich mit dem Thread zum 1.3er Diesel versucht zu zeigen wo die Brücken zu schlagen sind, weil eben diese Technik im Konzern neu ist und manchmal Neues nur bei FIAT zuerst kommt.

Saluti, alfistagtv6.

alfistagtv6
25.09.2002, 22:17
Ciao ragazzi!

Noch ein kurzer Rückblick abseits der Racing-Geschichten von Abarth. ;)

Aber trotz zahlreicher Erfolge (allein die Auspuffanlagen erlangten Weltruhm) mußte 1971 die Autoproduktion eingestellt und das Unternehmen in den Fiat-Konzern eingegliedert werden. Die Auspuffe von Abarth (siehe Bild oben) sind wirklich echte Wegbereiter gewesen. Ein Einstiegs-Gag der damals neuen Firma Sebring (anno 1964/5) machte sich deren Ruhm zu Nutze.

Man hat auf einer grossen Messe einfach das eigene Firmenlogo auf einen Abarth-Topf gepickt. Den Besuchern hat der „neue“ Topf sehr gefallen, worauf Sie anfingen für ihre Käfer&Co sowas ebenfalls zu verlangen. Der Name war fortan bekannt, weil die Käfer plötzlich laufen lernten (der Boxer war sehr tuningfreundlich).
Die Sebring-Optik mit den geraden Edelstahldoppelrohr inkl. perforiertem Einsatz hielt sich dann weit in die 70iger hinein. Abarth war damals schon übernommen und weit weg davon auf einem Lotus Formel 1 zu kleben. :rolleyes:

Was die heutigen Preise für echte Abarths angeht kann ich nur das bestätigen was der Text wiedergibt. Ein „doppio gobba”, als Beispiel, kostet in Teilen unrestauriert z.B. 300.000ATS, was somit für fertige Autos eine runde Mille bedeutet.

@Nemico: Die Auflösung zu Deinem Rätsel ist schon in Steves Post „versteckt“: Der bereits erwähnte Umzug nach Turin war auf ein Engagement bei der zu diesen Zeiten äußerst erfolgreichen Firma Cisitalia zurückzuführen - und auf Kontakte zu Ferdinand Porsche und Rudolf Hruschka, der später bei Alfa Romeo eine zentrale Rolle spielen sollte. Du kannst mir aber bitte erzählen was er für Projekte bei Alfa gemacht hat. Da fehlt mir der Durchblick.

Saluti, alfistagtv6.

ENZO
26.09.2002, 07:34
@steve

ich muss sagen das ich das nicht ganz so sehe! du vergisst voll und ganz das fiat coupe 175.
die 16v Turbo und 20V Turbo versionen waren schon eine kombination die ich als sehr geil bezeichne (wohlgemerkt habe ich selber eines gefahren war nicht serie aber ich sag nur pfoh...). das coupe war eines der schönsten abgesehen vom 124 spider und später barchetta das fiat in der letzten zeit am markt gebracht hat (ausnahme natürlich meine leidenschaft alfa und lancia aber is eh alles fiat ;) ).
da ich selber in der näheren verwandschaft einen multipla habe kann ich nur sagen das auto hat eine berechtigung. das ding liegt nicht schlecht aufgrund der vorderachse. gut gebe zu ist tiefergelegt hat 17" oben!! hat an gechippten diesel mit knappen 140 PS. als leerer ohne dieser 4 sitze geht des ding nicht schlecht. :eek:
das design ist was worüber man bis aufs blut streiten kann (im kaffee "Bauchstich") ;) .
aber fiat sollte eigentlich auch aus teilw. eigeninteresse. denn um ein gewisses niveau hier im forum zu wahren sind genug starke (richtungsweisende) personen in einer regen frequenz und anzahl anwesend. ich denke schon das sich dadurch ein gewisser zulauf im forum einstellen wird.da wird event. auch der eine oder andere alfa neukäufer dabei sein.

das vom abarth finde ich suuuper hat echt spass gemacht zu lesen. habe es richtig gefressen hätte auch noch 500 seiten weiterlesen können.

lg Heinz

Steve
26.09.2002, 08:01
heinz mein alter ;)

also für mich hat der multipla die gleiche berechtigung wie jeder gewöhnliche oder ungewöhnliche lieferwagen.

das turbo-coupe war vielleicht geil, schön war es nie oder bestenfalls nach heftigem umbau. aber wie gesagt da streit ma im kaffe bauchstich. werde heute dort sein, mache aber noch einen eigenen thread auf...

cheers
steve

Steve
26.09.2002, 08:20
Ciao!
@Steve: Das lange Abarth-G´schichterl war absolut lesenswert. Eine Techniker-Persönlichkeit, die man auf gar keinen Fall am wirtschaftlichen Erfolg messen darf. Er war ein Ein-Mann-Team wo mir zu Nemico Beispielen hinzu nur noch Colin Chapman als Vergleich spontan einfällt.
hi alfiasta,

ja ich fands auch recht nett. was du über sebring im zweiten post schreibst, stimmt tatsächlich. zumindest kann ich bestätigen das sebring lange zeit einen echten namen bei uns hatte. heute ja nimmer so sehr. ich kann mich erinnern im 79er jahr dort eine auspuffanlage gekauft zu haben, die das berühmte perforierte blech im endrohr hatte. war sehr glücklich damals als ich die bekam. klang sonor aber leise..


Deine demokratische Wahl nehme ich zur Kenntnis.
hab dank ;)

Ich finde es nur unnötig zu sagen, dass das Niveau zu hoch sei um sich um Fiat zu kümmern. Also um es mit Deinen Worten zu fassen: Du siehst es zu eng! Um es wie Nemico zu beschreiben: „Es ist egal ob´s beim FIAT knarzt oder beim Alfa russt“.
also mit euch doktoren isses schon ein kreuz :rolleyes: von nemico nehme ich inzwischen an, dass er versteht was ich meine. also: das niveau ist nicht zu hoch um sich um fiat zu kümmern. ich meine ich kenne leute die fahren panda und sind dreimal so gescheit wie wir drei zusammen. ergo kann man das so ohndeis nicht uneingeschränkt sagen. fiat hin oder her, ich will verhindern, dass hier in deisem netten forum das passiert was in DE passiert ist. nämlich zu viel betrieb. durch zuviel betrieb zuviel eierköpfe, streitereien usw. bis zum absprung aller netten leute im forum.
war das jetzt deutlich genug ? okay, ich habe versucht es in die ecke, elitär und exclusiv zu stellen, war nicht richtig. aber so direkt wollte ich es nicht sagen. jetzt sag ichs direkt, mich würde es sehr stören wenn tausend panda oder sonstwas fahrer hier ihren täglichen diskurs in fiattechnik oder sonstigem abhalten. darf ich so frei sein und das direkt sagen in einer demokratie ? ich bin auch so frei und würde zwei marken sofort aus dem forum entfernen, nur bin ich nicht der webmaster und habe in dieser richtung wenig bis goarnix mitzureden. tolles bugattiforum oder ? wenn du weisst was ich meine.

Konstruktive Themen schaun auch bei der „mama“ raus. Nimm nur die ganzen Motorvarianten her, die ident sind oder alle anderen Gleichteile. Ich finde es gibt darüber genug Erfahrung von FIAT-Experten, die dann auch Wissen an die anderen Marken weitergeben.

Persönlich habe ich mit dem Thread zum 1.3er Diesel versucht zu zeigen wo die Brücken zu schlagen sind, weil eben diese Technik im Konzern neu ist und manchmal Neues nur bei FIAT zuerst kommt.
jaja streu nur salz in meine wunden, mag sein das die technik ähnlich ist, trotzdem steh ich nicht auf die kraxen und kann mittels votum zustimmen oder ablehnen. ich war so freundlich und habe versucht zu erklären warum ich nicht dafür bin. in zukunft werd ich einfach entscheiden und meine meinung für mich behalten, weil das ist mir zu stressig alles begründen zu müssen und dabei auch noch aufpassen das ich nicht irgendeinem multiplafreak (gell heinz ;) ) auf die zehen trete.

den thread mit dem diesel habe ich nicht gelesen, glaub ich. diesel interessieren mich nicht (gell heinz ;) ) die verpesten nur die luft und haben mehr schadstoffausstoss als benziner. pah ! grausam. deswegen geh ich aber nicht den dieselfahrern ausm weg, gell heinz, hehehe...

ciao
steve

alfistagtv6
26.09.2002, 09:18
Ciao Steve!

war das jetzt deutlich genug ? okay, ich habe versucht es in die ecke, elitär und exclusiv zu stellen, war nicht richtig. aber so direkt wollte ich es nicht sagen. jetzt sag ichs direkt, mich würde es sehr stören wenn tausend panda oder sonstwas fahrer hier ihren täglichen diskurs in fiattechnik oder sonstigem abhalten. Kannst jetzt auch von mir annehmen, dass ich verstehe was Du meinst. Es war eben nur das "elitär" störend, weil das kann man total falsch verstehen wie Du gesehen hast. Es lesen viele nur mit, und da sollte man Missverständnisse gar nicht aufkommen lassen.

Was das Thema sonst noch angeht stimme ich mit Heinz überein. Es kommt auf die Leute an, nicht auf die Marke.

was du über sebring im zweiten post schreibst, stimmt tatsächlich. Ja, es stimmt. War ja kein Traum. ;)

zumindest kann ich bestätigen das sebring lange zeit einen echten namen bei uns hatte. heute ja nimmer so sehr. ich kann mich erinnern im 79er jahr dort eine auspuffanlage gekauft zu haben, die das berühmte perforierte blech im endrohr hatte. war sehr glücklich damals als ich die bekam. klang sonor aber leise.. Werde das Kompliment weitergeben. Nach 1983 gabs eh keine Neuigkeiten mehr und heute ist alles nur mehr Blendung mit Endrohrvarianten und anderen Marketingblähungen. Schade um den Namen. :rolleyes:

den thread mit dem diesel habe ich nicht gelesen, glaub ich. diesel interessieren mich nicht (gell heinz) die verpesten nur die luft und haben mehr schadstoffausstoss als benziner. pah ! grausam. deswegen geh ich aber nicht den dieselfahrern ausm weg, gell heinz, hehehe... Hehe, sehr tolerant. ;) Bei mir reicht´s manchmal nur mehr zum Kopfschütteln. :rolleyes:

Saluti, alfistagtv6.

Nemico
26.09.2002, 11:28
@alfista: Ooops, das der Name eh schon drin war hab ich überlesen.
Ok, 2 Bier sind's damit inzwischen... ;)

Noch zur Erklärung: Rudolf Hruschka war später Chefingenieur bei Alfa Romeo und blieb der Marke auch später, im "Ruhestand" als technischer Berater treu. Er starb 1997, praktisch am Schreibtisch.
Rudolf Hruschka "erfand" sozusagen den Alfasud, der ganze Wagen war seine alleinige Planung und Entwicklung, ebenso der geniale Motor. Er hat damit eine gänzliche neue Fahrzeugklasse geschaffen, die Kompaktklasse, die dann später oft fälschlicherweise nach dem mittelmäßigen Plagiat, das einige Jahre später erschienen ist, dem Golf, benannt wurde.
Er öffnete für Alfa Romeo mit diesem Auto eine völlig neue Kundenschicht und verursachte damit einen Kriegszustand mit Fiat, weil es eigentlich so eine Art Stillhalteabkommen gegeben hatte, daß Alfa Romeo nicht bei der klassischen Fiat Kundschaft wildern sollte. Die Folge waren Streiks, Lieferschwierigkeiten und elendige Verarbeitung, die Retourkutsche der Familie Agnelli für den Bruch dieses "Nichtangriffspaktes".
Nichts desto trotz schuf Rudolf Hruschka mit dem Sud ein geniales Auto, in seiner ganzen Konzeption so durchdacht und perfekt, daß die Technik gleich noch mehrer Modellgenerationen weitervererbt wurde und bis heute immer noch ein Schulbeispiel für ein gelungenes Gesamtkonzept ist.
Als Draufgabe plante und entwickelte er auch gleich das ganze Werk und leitete den Bau.
Ein genialer und vielseitiger Mensch, würde ich sagen.

Zum leidigen Fiat-Thema: Ich teile Steve's Angst nicht, daß wir hier von Fiat Freaks überrollt werden, weil das Durchschnittsklientel wohl nicht der progessiven Markenfangemeischaft angehört, die hier wie wild drauflospostet, etwa so:

"Mein Sohn hat seinen Milchkakao auf der Rücksitzbank von meinem Ulysse verschüttet - wie krieg ich das wieder raus"
"Dringend - Suche Bierkistenhalterung für meinen Doblo"
"Punto I. - wo gibt's billige Wischerblätter?"

Freunde von Coupé Fiat, Abarth's oder Uno Turbo werden eher den Weg hierher finden, und daran kann nix Böhses sein, oder?!

Steve
26.09.2002, 13:28
Zum leidigen Fiat-Thema: Ich teile Steve's Angst nicht, daß wir hier von Fiat Freaks überrollt werden...damit habe ich kein problem. wirklich nicht. keineswegs will ich dich von etwas überzeugen. mein fehler war lediglich das ich ausgesprochen unglücklich in meiner wortwahl war. daher auch mein langes mail an alfista. ich hätte einfach den rand halten sollen, was mir zugegebener maßen schwer fällt. aber ich bin lernfähig.


Freunde von Coupé Fiat, Abarth's oder Uno Turbo werden eher den Weg hierher finden, und daran kann nix Böhses sein, oder?!
richtig. man wird sehen... ;)

ciao
steve

Steve
26.09.2002, 13:42
hi alfista,

Es war eben nur das "elitär" störend, weil das kann man total falsch verstehen wie Du gesehen hast. Es lesen viele nur mit, und da sollte man Missverständnisse gar nicht aufkommen lassen.
mea culpa, mea maxima culpa. da hast du recht. meine absicht war dies natürlich nicht

Ja, es stimmt. War ja kein Traum. ;) hehehe. toll. ;)


Hehe, sehr tolerant. ;) Bei mir reicht´s manchmal nur mehr zum Kopfschütteln. :rolleyes: deine ironie nicht übersehend *hehe* präzesiere bitte wie du das mit dem kopfschütteln meinst. oder habe ich jetzt gegen die ettikette verstossen, wenn ich sage das mich diesel nicht interessieren ? also der heinz der alte umweltverpester und ich wir sitzen immer noch am selben tisch und vertragen uns auch dann noch wenn ich zugebe das mich diesel in etwa soviel interessieren wie F1-rennen :rolleyes: und: ich hatte sogar selber einen. der war nicht schlecht, aber es hat mich trotzdem nicht wirklich interessiert was sich unter der haube abspielt. das soll aber nicht heissen, dass mir der technische fortschritt verborgen geblieben ist oder ich mich nicht für technische innovationen aufm dieselsektor interessiere. der diesel interessiert mich als mögliches kaufobjekt nicht, weil ich benziner bevorzuge, weil ich den geruch nicht mag und weil mir das motorgeräusch ganz und gar nicht gefällt. ich habe aber nix gegen dieselfahrer. und den heinz störts net wenn ich ihn ein wenig heckeln tu, er brennt mich dafür mit seinem diesel her, weil der einfach enorm anschiebt, was ich mit bewunderung honoriere. aber nicht mit gesteigertem interesse im sinne einer kaufalternative zum benziner. obs andere stören würde die ich vielleicht gar nicht kenne ist mir wurscht. habe zwei eingefleischte TDI-fahrer in der familie, was glaubst was ich mir da oft anhören muss. und das alfa gerade den 147 diesel als cupauto ausgewählt hat, finde ich (meine persönliche meinung) nicht besonders toll.
alles klar ? ;)

lg
steve

Nemico
26.09.2002, 13:52
damit habe ich kein problem. wirklich nicht. keineswegs will ich dich von etwas überzeugen. mein fehler war lediglich das ich ausgesprochen unglücklich in meiner wortwahl war. daher auch mein langes mail an alfista. ich hätte einfach den rand halten sollen, was mir zugegebener maßen schwer fällt. aber ich bin lernfähig.

Seit wann? Hast an Kurs besucht, oder was?


Freunde von Coupé Fiat, Abarth's oder Uno Turbo werden eher den Weg hierher finden, und daran kann nix Böhses sein, oder?!richtig. man wird sehen... ;)

Steve
26.09.2002, 14:00
Seit wann? Hast an Kurs besucht, oder was? nein, dazu brauchts keinen kurs... zwei drei jahre forenerfahrung reichen ;)

cheers
steve

alfistagtv6
26.09.2002, 17:09
Ciao Steve!

präzesiere bitte wie du das mit dem kopfschütteln meinstSorry, dass ich mich nicht genau über die Selbstzünder ausgelassen habe. Ich meinte, dass meine Abneigung teilweise bis zur Sprachlosigkeit geht. Aber bitte lies selbst.

Nicht nur, dass ich die Märchen alá „Mein Super-toller-High-Tech-Glüher russt nicht, säuft nicht und geht wie eine Chevy Vette“ nicht mehr hören kann. Am meisten missfällt mir der Gedanke an die Pseudo-Wirtschaftlichkeitsrechnung für alle Nicht-Vertreter-Wagen. Das sind meist (ich sage nicht immer) einfach nur Hirnrissigkeiten.

Ich glaub, dass 50% der Kunden es gar nicht merken wenn sie das teurere, schlechtere Auto kaufen. Hauptsache Diesel steht oben. Und wenn’s noch ganz gut sein soll muss irgendwo VAG obenstehen. Stichwort: "Schwachsinnsmaximierung“ ;)

Über die Amerikaner wird oft geschimpft, dass sie „Einfaltspinsel“ sind was das Autofahren betrifft. Selber erlaubt sich der durchschnittliche österr. Autofahrer aber gleich einen grosszügigen Denkfehler nach dem anderen. Schau Dir die statistischen Laufleistungen an, z.B. in der Autorevue, und Du wirst nach kurzer Rechnung merken, dass sich bei den Werten im Mittel ein Selbstzünder erst nach vielen Jahren rechnet. Meistens ist das dann auch noch ein Leasingobjekt. Fazit: Die Bank freut sich und die km kommen in der zu kurzen Leasingzeit nicht zusammen; das Ganze ist also auf gut Deutsch eine „Einfahrerpartie“.

Nach dem vorschnellen Kauf ist es dann im Alltag eine Freude jeden Tag vorzuglühen, weil aus technischer Sicht so ein schweres Trum Eisen im Motorraum natürlich auch das Beste für Reifen, Fahrwerk und Bremsen ist. ;) Noch besser (sagen ja die Werbung und die objektiven Zeitschriften) sind die geringen Wartungsaufwände, weil die Technik ja gar nicht komplizierter ist als beim Otto. Und zu guter Letzt ist das gute Drehmoment ja da. Endlich ist es möglich schaltfaul zu Fahren. 5-6Gänge verteilt auf 1200Umdrehungen nutzbares Drehzahlband sind eine echte Bereicherung, weil dann die Turbos so richtig pfeifen können.

Ein ganz ein Schlauer sagte einmal „Und stinken tut meiner ja auch nicht, weil der Dreck kommt ja vom Auspuff des Vordermannes„.

Saluti, alfistagtv6.

ENZO
26.09.2002, 21:11
also ich verstehe eure standpunkte nur allzugut weil ich euch doch schon einwenig (den einen mehr den anderen weniger) kenne.
nur eines noch ich bin ein (und damit belüge ich mich nicht selber) überzeugter "Alfa"-diesel-fahrer.
wenn ich mir einen nuovo alfa kaufen würde (gott sei dank hab ich ka göd ;) )würde es mit sicherheit nur ein über 200 PS 6-zylinder oder wieder ein diesel werden!!

in diesem sinne
wünsche ich noch einen schönen abend

PS: diesen beitrag braucht keiner kommentieren denn das ist nur meine persönliche einstellung

lg Heinz

Limoncello
27.09.2002, 00:16
@alfista: Ooops, das der Name eh schon drin war hab ich überlesen.
Ok, 2 Bier sind's damit inzwischen... ;)

Noch zur Erklärung: Rudolf Hruschka war später Chefingenieur bei Alfa Romeo und blieb der Marke auch später, im "Ruhestand" als technischer Berater treu. Er starb 1997, praktisch am Schreibtisch.
Rudolf Hruschka "erfand" sozusagen den Alfasud, der ganze Wagen war seine alleinige Planung und Entwicklung, ebenso der geniale Motor. Er hat damit eine gänzliche neue Fahrzeugklasse geschaffen, die Kompaktklasse, die dann später oft fälschlicherweise nach dem mittelmäßigen Plagiat, das einige Jahre später erschienen ist, dem Golf, benannt wurde.
Er öffnete für Alfa Romeo mit diesem Auto eine völlig neue Kundenschicht und verursachte damit einen Kriegszustand mit Fiat, weil es eigentlich so eine Art Stillhalteabkommen gegeben hatte, daß Alfa Romeo nicht bei der klassischen Fiat Kundschaft wildern sollte. Die Folge waren Streiks, Lieferschwierigkeiten und elendige Verarbeitung, die Retourkutsche der Familie Agnelli für den Bruch dieses "Nichtangriffspaktes".
Nichts desto trotz schuf Rudolf Hruschka mit dem Sud ein geniales Auto, in seiner ganzen Konzeption so durchdacht und perfekt, daß die Technik gleich noch mehrer Modellgenerationen weitervererbt wurde und bis heute immer noch ein Schulbeispiel für ein gelungenes Gesamtkonzept ist.
Als Draufgabe plante und entwickelte er auch gleich das ganze Werk und leitete den Bau.
Ein genialer und vielseitiger Mensch, würde ich sagen.

Zum leidigen Fiat-Thema: Ich teile Steve's Angst nicht, daß wir hier von Fiat Freaks überrollt werden, weil das Durchschnittsklientel wohl nicht der progessiven Markenfangemeischaft angehört, die hier wie wild drauflospostet, etwa so:

"Mein Sohn hat seinen Milchkakao auf der Rücksitzbank von meinem Ulysse verschüttet - wie krieg ich das wieder raus"
"Dringend - Suche Bierkistenhalterung für meinen Doblo"
"Punto I. - wo gibt's billige Wischerblätter?"

Freunde von Coupé Fiat, Abarth's oder Uno Turbo werden eher den Weg hierher finden, und daran kann nix Böhses sein, oder?!In der aktuellen Ausgabe vom Oldtimer Markt ist ein Spitzenbericht übern Sud drinnen, wo eben wie Nemico richtig erzählt die ganze Geschichte vom sud erzählt wird. "Nicht der Alfasud hat seinen Hersteller in die Krise gestürzt, sondern die Mitarbeiter und die Politik" Oder ein guter, weiser Satz von einen AMS Redakteur der bei der ersten Testfahrt sagte: " Am Auto selbst sollte der Erfolg jedenfalls nicht scheitern".
Und erst die bilder vom Chrommodell vom Sprint und Sud *habenwollen* (am besten mit einen 16V Motor bestückt ;) )

also kaufen! Ist wirklich schön zu lesen, obwohl es ja ne traurige Story ist und wie in nen Kaberett zugegangen ist.....

Ciao
Michi

Steve
27.09.2002, 07:42
Morgen Alfista !

Sorry, dass ich mich nicht genau über die Selbstzünder ausgelassen habe. Ich meinte, dass meine Abneigung teilweise bis zur Sprachlosigkeit geht. Aber bitte lies selbst.
hehehehe, kein grund 'sorry' zu sagen, wie schon so oft handelt es sich um ein missverständnis oder gleich um mehrere. ich dachte nämlich das du meinen standpunkt zum diesel mit 'kopfschütteln' kommentierst, ich dachte du stehst auf diesel

natürlich habe ich auch dein restliches posting gelesen und muß sagen, selten waren wir uns so einig. allerdings, und da lege ich wert drauf sehe ich es weniger kritisch als du. zum einen interessiert mich der diesel nicht als objekt meiner begierde. technisch interessiert er mich schon. zum anderen fasziniert mich schon wie aus dem ehemals trägen selchermurl ein agiles hochleistungstriebwerk wurde. und das mich der heinz mit dem diesel herbrennt hat mich echt verwundert. gut, das ding hat mit sicherheit nach all den modifikationen 170 cavalli aber trotzdem sind das nominell weniger als 10 PS mehr...

egal, jedenfalls ist die kosten-nutzenrechnung die du beschreibst sicher der entscheidend übersehene punkt. wobei es natürlich - weiß ich ja aus meiner familie - einen zeitpunkt gibt wo sich das verhältnis mehrpreis zu gefahrenen kilometern rechnet. auch ist es so das z.b. in bella italia der preisunterschied diesel zu benzin enorm ist wo sich die rechnung wieder verschiebt.
das einzige was mich wirklich aufregt ist die tatsache das man den leuten verkauft sie schonen damit die umwelt, also mit dem diesel. das ist völliger schwachsinn und es lässt sich leicht nachlesen wie's wirklich ist. aber was sich einer kauft ist mir egal, ja ich gebe zu ich habe sogar schon leuten den diesel wärmstens empfohlen (unter berücksichtigung der zu erwartenden jahreslaufleistung).

in diesem sinne ;) alles klar

ciao
a
presto
steve

alfistagtv6
27.09.2002, 08:57
Buon dí!

ich dachte du stehst auf diesel Per caritá! Ti prego. ;)

In diesem Sinne hoffe ich auf einen russfreien Freitag im Sinne des Weltfriedens.

Saluti, alfistagtv6.

Steve
27.09.2002, 09:19
Buon dí!

ich dachte du stehst auf diesel Per caritá! Ti prego. ;)

In diesem Sinne hoffe ich auf einen russfreien Freitag im Sinne des Weltfriedens.

Saluti, alfistagtv6.hehehehe... auch dir eine russfreises wochenende ;)

ciao a lunedi
steve

Limoncello
27.09.2002, 23:52
soviel interessieren wie F1-rennen :rolleyes: und: ich hatte sogar selber einen. der war nicht schlecht, aber es hat mich trotzdem nicht wirklich interessiert was sich unter der haube abspielt. das soll aber nicht heissen, dass mir der technische fortschritt verborgen geblieben ist oder ich mich nicht für technische innovationen aufm dieselsektor interessiere. der diesel interessiert mich als mögliches kaufobjekt nicht, weil ich benziner bevorzuge, weil ich den geruch nicht mag und weil mir das motorgeräusch ganz und gar nicht gefällt. ich habe aber nix gegen dieselfahrer. und den heinz störts net wenn ich ihn ein wenig heckeln tu, er brennt mich dafür mit seinem diesel her, weil der einfach enorm anschiebt, was ich mit bewunderung honoriere. aber nicht mit gesteigertem interesse im sinne einer kaufalternative zum benziner. obs andere stören würde die ich vielleicht gar nicht kenne ist mir wurscht. habe zwei eingefleischte TDI-fahrer in der familie, was glaubst was ich mir da oft anhören muss. und das alfa gerade den 147 diesel als cupauto ausgewählt hat, finde ich (meine persönliche meinung) nicht besonders toll.
alles klar ? ;)

lg
steveHi Steve!

Also ist fast genau auch meine Meinung über Diesel

und wenn ein Diesel an einem in ner Tiefgarage vorbeinagelt dann streiken die Bronchien ;) *hust*

Ciao
Michi

Sigi
28.09.2002, 03:10
und wenn ein Diesel an einem in ner Tiefgarage vorbeinagelt dann streiken die Bronchien naja,man lasst si ja net überholen und scho garnet in der garage...

sigi

Limoncello
28.09.2002, 14:10
und wenn ein Diesel an einem in ner Tiefgarage vorbeinagelt dann streiken die Bronchien naja,man lasst si ja net überholen und scho garnet in der garage...
hehehe, okay ich korigiere, per pedes wenn man in ner tiefgarage unterwegs ist :D ;)
Ciao
Michi

Limoncello
28.09.2002, 14:13
naja,man lasst si ja net überholen und scho garnet in der garage...

sigi und das mitn überholen bezieht sich doch eher auf VAG autos etc., nicht? ;) ;) :D

Steve
01.10.2002, 07:45
Hi Steve!

Also ist fast genau auch meine Meinung über Diesel

und wenn ein Diesel an einem in ner Tiefgarage vorbeinagelt dann streiken die Bronchien ;) *hust*

Ciao
MichiDogg mein alter ;)

hehehe, jaja, es ist schon ein kreuz mit den ölverbrennern. ich mag einfach das geräusch nicht, den geruch beim tanken und das niedrige drehzahlniveau.
trotzdem respektiere ich heinz' entscheidung, weil sie nachvollziehbar ist. ich meine wenn ich 5 bis 10 mal im monat nach kärnten fahren muß (und wieder zurück) dann bekommt irgendwie der kraftstoffpreis schon einen gerechten platz in den überlegungen. und warum soll man dabei nicht spass haben. und mit unserer freundschaft hat das natürlich auch nix zu tun, gell heinz alter umweltvernebler

cheers
steve

Limoncello
01.10.2002, 12:21
Dogg mein alter ;)

hehehe, jaja, es ist schon ein kreuz mit den ölverbrennern. ich mag einfach das geräusch nicht, den geruch beim tanken und das niedrige drehzahlniveau.
trotzdem respektiere ich heinz' entscheidung, weil sie nachvollziehbar ist. ich meine wenn ich 5 bis 10 mal im monat nach kärnten fahren muß (und wieder zurück) dann bekommt irgendwie der kraftstoffpreis schon einen gerechten platz in den überlegungen. und warum soll man dabei nicht spass haben. und mit unserer freundschaft hat das natürlich auch nix zu tun, gell heinz alter umweltvernebler

cheers
steveHi Steve!

Jepp, versteh ich auch vollkommen wieso Heinz sich nen Diesel genommen hat, wenn man, wie mein Daddy, beruflich den ganzen Tag in Wien herumfährt, dann kann man sich eigentlich fast nur für nen Diesel entscheiden.....aber mein Daddy würd sich natürlich Privat nie nen Ölverbrenner kaufen, aber das weisst eh ;) .

Bei mir wird nie ein Diesel infrage kommen, und die gründe hast du schon aufgezählt

Ciao
Michi

BTW: Die Woche hole ich beim sigi den CSC fürn 164er, bin schon gespannt wie der klingt und aussieht. *freu*

Steve
01.10.2002, 12:58
dogg,

alter glüher würde mich brennend interessieren der CSC (http://www.csc-marmitte.at). gibst halt bescheid wenn er drauf ist, zwecks klangprobe.

übrigens, der supersprint (http://www.supersprint.co.at) hat seine 'laut-werder-phase' beendet und ist nun konstant sonor. sehr leiwand. ich liebe tunnels

ciao
steve

Limoncello
01.10.2002, 13:28
dogg,

alter glüher würde mich brennend interessieren der CSC. gibst halt bescheid wenn er drauf ist, zwecks klangprobe.

übrigens, der supersprint hat seine 'laut-werder-phase' beendet und ist nun konstant sonor. sehr leiwand. ich liebe tunnels

ciao
steveHehehe, natürlich werd dann bescheid sagen wenn er oben ist. Ich hoffe am Donnerstag dann

Dein 155er klingt wirklich spitze hab ihn zwar nur in den unteren Drehzalberreichen gehört, klingt aber wirklich schön sonor und 6ender mässig

Ciao
Michi

ENZO
01.10.2002, 18:40
Dogg mein alter ;)

hehehe, jaja, es ist schon ein kreuz mit den ölverbrennern. ich mag einfach das geräusch nicht, den geruch beim tanken und das niedrige drehzahlniveau.
trotzdem respektiere ich heinz' entscheidung, weil sie nachvollziehbar ist. ich meine wenn ich 5 bis 10 mal im monat nach kärnten fahren muß (und wieder zurück) dann bekommt irgendwie der kraftstoffpreis schon einen gerechten platz in den überlegungen. und warum soll man dabei nicht spass haben. und mit unserer freundschaft hat das natürlich auch nix zu tun, gell heinz alter umweltvernebler

cheers
stevehi steve!!

na punkto freundschaft tut die sicher keinen abbruch ;) !
so hab´s grad zusammen rechnungen aus dem vorjahr alles in allem habe ich mir in den 12 monaten des jahres 2001 mim diesel rund 2000€ rein an benzinkosten gesparrt! reine kosten an diesel hatte ich (auf 10 gerundet) 1960€. mit meinem vergleichbaren 164 Q4 hätte ich für die gleiche strecke 3960€ gerbraucht!
dabei habe ich beim diesel immer den aktuellen preis genommen und beim benzin einen preis von 0,900€ angenommen!

wenn es jemanden von interesse ist ich fahre im jahr zwischen 32000-40000km.

in diesem sinne alles senkrecht :D

lg Heinz

ENZO
01.10.2002, 18:49
:D :D

wenn jetzt aber eine kommt und sagt musst ja nit mim 3.0 liter fahren gibt ja auch sparsamere alfas die nicht 11liter brauchen.
ja stimmt aber ich bin so sehr zufrieden wie ich es momentan habe!!

lg Heinz

im winter mag mich der steve eh wieder lieber denn da bin ich ständig mim Q4 unterwegs ;)

Steve
02.10.2002, 11:44
na geh schati i mog di a im somma

hehehe..

ciao
steve