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06.04.2009, 08:05
Eine spektakuläre Sonderausstellung ist in diesem Jahr auf der Techno-Classica zu bewundern: Anlässlich des Jubiläums 100 Jahre Bugatti Automobilbau präsentiert der Bugatti-Club Deutschland e.V. acht automobile Raritäten des „Zauberers von Molsheim“.
Bereits im Jahre 1900 hatte der junge Ettore Bugatti sein erstes vierrädriges Automobil konstruiert. 1907 begann der 26jährige bei der Gasmotoren-Fabrik Deutz AG in Köln, verließ die Firma aber bereits nach zwei Jahren wieder. Im Keller seiner Kölner Wohnung hatte er schon den Wagen konstruiert, der ab 1909 seinen Erfolg begründete: der Typ 10. Mit einer hohen Abfindung auf dem Konto, verwirklichte er seinen Traum: Am 1. Januar 1910 gründete er in Molsheim im Elsass seine eigene Automobilfabrik "Automobiles Ettore Bugatti". Erstes dort serienmäßig gebaute Auto war der Typ 13.
Der Veranstalter der Techno-Classica konnte den Bugatti-Club Deutschland e.V. – 1956 bereits gegründet und damit der älteste Markenclub Deutschlands – für eine Sonderpräsentation zu diesem herausragenden Jubiläum gewinnen.
Aus dem Besitz der Clubmitglieder werden in Halle 7.0 voraussichtlich folgende Bugatti-Pretiosen zu sehen sein:
Der Type 15 mit 18 PS war das erste Auto, das in Molsheim gebaut wurde. Dieser erste Erfolg von Bugatti und bildete den Grundstock für alle späteren Leichtbau-Bugatti. Zwischen 1910 und 1921 entstanden 468 Stück.
Aus dem Jahre 1928 stammt der ausgestellte Type 35. Der Zweiliter-Grand-Prix-Wagen mit 3-Ventil-Technik war der erste Grand-Prix-Wagen von Bugatti und begründete die Grand-Prix-Erfolge der Molsheimer Marke. Von 1924 bis 1931 gebaut, war der Typ das einzige Automobil seiner Zeit, das Kunden sowohl im Straßenverkehr als auch bei Rennen einsetzen konnten.
Der kleinere Type 37 aus dem Jahre 1927 konnte mit seinem agilen 1,5 Liter-Vierzylinder Kompressormotor dem großen Bruder Type 35 durchaus das Wasser reichen. Er war vor allem bei Bergrennen erfolgreich.
Ausgesprochen selten ist der Type 38 aus dem Jahre 1926. Der Nachfolger des Tourenwagens Type 30 ist mit seinem aus dem Grand Prix Type 35 stammenden Motor ein Wolf im Schafspelz. Der Type 40, Baujahr 1927, mit seinen 60 PS-Vierzylinder mit 1,5 Liter Hubraum gilt als der Bugatti „für den kleinen Mann“, den Bugatti-Einsteiger.
Vom Type 44 von 1927 wurden ausschließlich Tourenwagen gebaut. Sein 3 Liter-Achtzylinder leistet 80 PS. Eine auf 3,3 Liter erweiterte Version des Type 44 ist der Tourenwagen Type 49 aus dem Jahre 1930.
Aus dem Jahre 1936 stammt der Tourenwagen Bugatti Type 57, Nachfolger des Type 49. Er hat zwei obenliegende Nockenwellen und wurde der meistverkaufte Bugatti-Touren- und Rennsportwagen. Lieferbar war er als Type 57 mit 135 PS, als Type 57 S leistet sein Achtzylinder-Reihenmotor 175 PS.
Sein Konstrukteur, Ettores Sohn Jean Bugatti, hatte bereits zu Beginn der 1930er Jahre immer mehr die Aufgaben seines Vaters übernommen. Am 11. August 1939 verunglückte der junge Chef der Molsheimer in der Nähe des Werks bei einer Testfahrt mit einem Typ 57 C Tank, der kurz zuvor die 24-Stunden von Le Mans gewonnen hat. Er musste bei über 200 Stundenkilometern einem Fahrradfahrer ausweichen, der plötzlich aus einem Feld kommt, und prallte dabei gegen einen Baum. Seine genialen Konstruktionen werden ebenfalls Thema bei der Bugatti-Sonderschau sein - wie auch sein 100. Geburtstag im Januar diesen Jahres.
Bereits im Jahre 1900 hatte der junge Ettore Bugatti sein erstes vierrädriges Automobil konstruiert. 1907 begann der 26jährige bei der Gasmotoren-Fabrik Deutz AG in Köln, verließ die Firma aber bereits nach zwei Jahren wieder. Im Keller seiner Kölner Wohnung hatte er schon den Wagen konstruiert, der ab 1909 seinen Erfolg begründete: der Typ 10. Mit einer hohen Abfindung auf dem Konto, verwirklichte er seinen Traum: Am 1. Januar 1910 gründete er in Molsheim im Elsass seine eigene Automobilfabrik "Automobiles Ettore Bugatti". Erstes dort serienmäßig gebaute Auto war der Typ 13.
Der Veranstalter der Techno-Classica konnte den Bugatti-Club Deutschland e.V. – 1956 bereits gegründet und damit der älteste Markenclub Deutschlands – für eine Sonderpräsentation zu diesem herausragenden Jubiläum gewinnen.
Aus dem Besitz der Clubmitglieder werden in Halle 7.0 voraussichtlich folgende Bugatti-Pretiosen zu sehen sein:
Der Type 15 mit 18 PS war das erste Auto, das in Molsheim gebaut wurde. Dieser erste Erfolg von Bugatti und bildete den Grundstock für alle späteren Leichtbau-Bugatti. Zwischen 1910 und 1921 entstanden 468 Stück.
Aus dem Jahre 1928 stammt der ausgestellte Type 35. Der Zweiliter-Grand-Prix-Wagen mit 3-Ventil-Technik war der erste Grand-Prix-Wagen von Bugatti und begründete die Grand-Prix-Erfolge der Molsheimer Marke. Von 1924 bis 1931 gebaut, war der Typ das einzige Automobil seiner Zeit, das Kunden sowohl im Straßenverkehr als auch bei Rennen einsetzen konnten.
Der kleinere Type 37 aus dem Jahre 1927 konnte mit seinem agilen 1,5 Liter-Vierzylinder Kompressormotor dem großen Bruder Type 35 durchaus das Wasser reichen. Er war vor allem bei Bergrennen erfolgreich.
Ausgesprochen selten ist der Type 38 aus dem Jahre 1926. Der Nachfolger des Tourenwagens Type 30 ist mit seinem aus dem Grand Prix Type 35 stammenden Motor ein Wolf im Schafspelz. Der Type 40, Baujahr 1927, mit seinen 60 PS-Vierzylinder mit 1,5 Liter Hubraum gilt als der Bugatti „für den kleinen Mann“, den Bugatti-Einsteiger.
Vom Type 44 von 1927 wurden ausschließlich Tourenwagen gebaut. Sein 3 Liter-Achtzylinder leistet 80 PS. Eine auf 3,3 Liter erweiterte Version des Type 44 ist der Tourenwagen Type 49 aus dem Jahre 1930.
Aus dem Jahre 1936 stammt der Tourenwagen Bugatti Type 57, Nachfolger des Type 49. Er hat zwei obenliegende Nockenwellen und wurde der meistverkaufte Bugatti-Touren- und Rennsportwagen. Lieferbar war er als Type 57 mit 135 PS, als Type 57 S leistet sein Achtzylinder-Reihenmotor 175 PS.
Sein Konstrukteur, Ettores Sohn Jean Bugatti, hatte bereits zu Beginn der 1930er Jahre immer mehr die Aufgaben seines Vaters übernommen. Am 11. August 1939 verunglückte der junge Chef der Molsheimer in der Nähe des Werks bei einer Testfahrt mit einem Typ 57 C Tank, der kurz zuvor die 24-Stunden von Le Mans gewonnen hat. Er musste bei über 200 Stundenkilometern einem Fahrradfahrer ausweichen, der plötzlich aus einem Feld kommt, und prallte dabei gegen einen Baum. Seine genialen Konstruktionen werden ebenfalls Thema bei der Bugatti-Sonderschau sein - wie auch sein 100. Geburtstag im Januar diesen Jahres.