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Ferrari, Lamborghini, Audi R8, Porsche, Viper und KTM X-BOW Schnupperfahrten

Sie möchten einmal in Ihrem Leben die Faszination Ferrari, Lamborghini, Porsche, Audi R8, Viper und KTM X-BOW am eigenen Leib verspüren? Bei unseren Schnupperfahrten können Sie dies live erleben und zwar selbst am Steuer des jeweiligen Fahrzeuges.

Beschleunigen Sie die Fahrzeuge in ca 4 Sekunden auf Tempo 100, schalten Sie die Gänge bei manchen Fahrzeugen wie Piloten in der Formel 1 am Lenkrad im Millisekundentakt. Nie war es so einfach und so billig diese Faszination am eigenen Körper zu spüren – ab € 129,- sind Sie dabei.

Diese Events finden österreichweit als auch auf der Rennstrecke statt, bitte bedenken Sie das es nur eine begrenzte Anzahl an Cockpits gibt. Weitere Infos und Buchungsmöglichkeit finden Sie unter: http://www.need4speed.at/incentives
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Das Geheimnis lüften: Ferrari F70

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  • Das Geheimnis lüften: Ferrari F70

    Vom 288 GTO zum F40, vom F50 zum Enzo: Ziel des Unternehmens und der Ingenieure mit den Ferraris in limitierter Auflage ist es, das Limit bezüglich Technologie und Leistung auszuloten. Mit dem Enzo-Nachfolger Ferrari wird der traditionelle Technologietransfer auf ein neues Niveau gehoben: so etwa mit der Einführung des KERS, aber auch mit der Ausnutzung der von der Scuderia in der Formel 1 gesammelten Erfahrung, wobei hier stets anspruchsvollstes Material, Elektronik und Aerodynamik zum Einsatz kommen. Alles, beginnend mit dem Aufbau des Wagens, ist neu. Aufgabe war es, ein kleineres und kompakteres Fahrzeug zu schaffen, das nicht nur mit einem klassischen Verbrennungsmotor - eine Weiterentwicklung des 740 PS 6,3-Liter V12-Triebwerks des neuen F12berlinetta - sondern auch mit einem Elektromotor sowie neben den Batterien einem zweiten für Servolenkung und Klimaanlage ausgestattet ist. Dies war auch für die Ferrari-Ingenieure eine einzigartige Herausforderung.

    Das Geheimnis des Chassis ist der Einsatz vier verschiedener Kohlefaserarten, die von Hand laminiert, um dann im Autoclav entsprechend optimierender Prozesse bezüglich des Designs - unter Einbeziehung verschiedener Komponenten - vollendet zu werden. Dies führt zu einer um 27 Prozent gesteigerten Torsionssteifheit und einer um 22 Prozent verbesserten Trägersteifheit im Vergleich zum Enzo Ferrari.

    Die Räume der Karosserie wurden auf clevere Weise genutzt, um die komplexe Mechanik unterzubringen und um die Strömungsdynamik zu optimieren. Die Positionierung der Batterien und des Tanks war hierbei ausschlaggebend. Wie bei einem Formel 1-Rennwagen befinden sie sich an der sichersten, am besten geschützten Stelle des Wagens und liegen sehr niedrig, direkt hinter dem Rücken des Fahrers, auch um den Schwerpunkt des Wagens abzusenken. Dies war, neben Reduzierung des Gewichts und Verkürzung des Radstands - um dem des 458 Italia zu entsprechen, obwohl die neue Sonderserie mit einem V12 HY-KERS-Triebwerk und Doppelscheibenkupplung ausgestattet ist - eines der Hauptziele des Projekts.

    Um den Innenraum zu rationalisieren wurde das Cockpit - und somit in der Folge der gesamte Wagen - um den Fahrer herum gebaut. Pedalerie und Lenkrad sind verstellbar. Der Neigungswinkel der Rückenlehne und die Tatsache, dass die Beine des Fahrers auf dem gleichen Niveau der Fahrposition liegen vermitteln ein Rennfeeling und ermöglichen einen erheblich tiefer liegenden Schwerpunkt.

    Die limitierte Sonderserie wird von einem 740 PS starken 6,3-Liter V12-Tiebwerk, das mit dem neuen F12berlinetta eingeführt wurde, sowie der neuesten Entwicklung des elektronischen Ferrari-Hybridsystems HY-KERS, das 2010 in Genf präsentiert wurde, angetrieben. Das HY-KERS-System ist ein Leistungssteigerer sowie ein Mittel im Kampf für niedrigere Abgaswerte. Es wird damit gerechnet, dass das System rund zehn Prozent der Beschleunigungszeit von 0 auf 200 km/h kosten wird, dabei aber gleichzeitig zu einer beeindruckenden Abgasreduzierung von 40 Prozent beiträgt, wobei das Drehmomentvektorsystem, die Traktionskontrolle und die Bremskraftverteilung verbessert werden, da das System vollständig in Ferraris bereits außergewöhnliche Chassiselektronik integriert ist. Während dem Bremsen leitet das KERS die entstehende kinetische Energie direkt weiter, um die Batterien aufzuladen.

    Die Wahl der richtigen Größe und des Gewichts ist für diesen Technologietyp von ausschlaggebender Bedeutung. Die Menge der nutzbaren elektrischen Energie und wie diese im Wagen zum Einsatz kommt, sind Entscheidungen, die - bedenkt man die Berufung des Wagens - mit Blick auf die Leistung getroffen werden. Es muss jedoch durchaus ein Gleichgewicht zwischen den Anforderungen der Batterie und der notwendigen Energiezufuhr für den Elektroantrieb gefunden werden. Die Einheit - bestehend aus Elektromotor, Hilfsvorrichtungen und Batterie - verfügt über ein Gewichts-Leistungsverhältnis von 1, wobei dies auf dem Effizienzniveau der Formel 1 liegt, womit das gesamte Gewichts-Leistungsverhältnis des Wagens weiter verbessert wird.
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