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Ferrari, Lamborghini, Audi R8, Porsche, Viper und KTM X-BOW Schnupperfahrten

Sie möchten einmal in Ihrem Leben die Faszination Ferrari, Lamborghini, Porsche, Audi R8, Viper und KTM X-BOW am eigenen Leib verspüren? Bei unseren Schnupperfahrten können Sie dies live erleben und zwar selbst am Steuer des jeweiligen Fahrzeuges.

Beschleunigen Sie die Fahrzeuge in ca 4 Sekunden auf Tempo 100, schalten Sie die Gänge bei manchen Fahrzeugen wie Piloten in der Formel 1 am Lenkrad im Millisekundentakt. Nie war es so einfach und so billig diese Faszination am eigenen Körper zu spüren – ab € 129,- sind Sie dabei.

Diese Events finden österreichweit als auch auf der Rennstrecke statt, bitte bedenken Sie das es nur eine begrenzte Anzahl an Cockpits gibt. Weitere Infos und Buchungsmöglichkeit finden Sie unter: http://www.need4speed.at/incentives
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50 Jahre Lamborghini

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  • 50 Jahre Lamborghini

    Im Mai 1963 etablierte Ferruccio Lamborghini in Sant’Agata Bolognese seine eigene Automobilfirma, die Automobili Ferruccio Lamborghini S.p.A. Ihr Standort in der Kleinstadt zwischen Modena und Bologna war, typisch Lamborghini, mit Bedacht gewählt. Das hochmoderne Werk auf der grünen Wiese besaß auf 50.000 m2 Fläche reichlich Raum zum Wachsen, die Traktoren- und Heizungsfabrik war nicht weit entfernt. Und es lag mitten in der „Terra di Motori“, dem Land der Motoren mit dem Fabriken von Ferrari, Maserati oder Ducati – und jetzt auch Lamborghini.

    Obwohl hier bereits ein hoch qualifizierter Stamm an Facharbeitern aus der Sportwagenbranche existierte, lag das Lohnniveau niedrig, weil die Region ansonsten als relativ strukturschwach galt. Lamborghini gab der Gemeinde eine Beschäftigungsgarantie für seine Arbeiter, im Gegenzug erhielt er einen langfristigen zinslosen Kredit. Der ungeduldige Chef machte beim Aufbau der Fabrik gehörig Druck, nach einem knappen Jahr war sie fertig.

    Der angreifende Stier auf dem Firmenwappen zierte schon den ersten Lamborghini-Sportwagen. Der Firmenchef, selbst im Sternzeichen des Stiers geboren, liebte dieses Symbol – er sah in ihm einen Ausdruck seines vorwärtsdrängenden, mitunter ungestümen Charakters.

    1972/73: Lamborghini zieht sich zurück

    Dem fulminanten Erfolg der 60er Jahre folgte die Krise der 70er Jahre, die von einer flauen Konjunktur, von Streiks und von verschärften Vorschriften auf dem US-Markt ausgelöst wurde. 1972 scheiterte ein großes Traktorengeschäft, das mit der bolivianischen Regierung vereinbart war, im letzten Moment. Um sein Landmaschinenunternehmen zu stützen, verkaufte Ferruccio Lamborghini 51 Prozent der Anteile an der Automobilfirma an den Schweizer Georges-Henri Rossetti. Ein Jahr später stieß er die restlichen 49 Prozent an René Leimer, einen Kollegen Rossettis, ab. Etwa zur gleichen Zeit verlor er das Vertrauen in das Traktoren-Geschäft und verkaufte es an den konkurrierenden italienischen Same-Konzern, der es bis zum heutigen Tag unter dem alten Markennamen weiterführt.

    Lamborghini behielt lediglich den Geschäftszweig Heizungen sowie eine weitere, neu gegründete Firma namens Oleodinamica, die hydraulische Ventile produzierte; hier setzte er seinen Sohn Tonino als Manager ein. Der Patriarch zog sich auf ein 32 Hektar großes Landgut namens La Fiorita zurück, das er 1971 erworben hatte. In Panicarola/Umbrien nah am Trasimenischen See führte er das Leben eines wohlhabenden Winzers und richtete sich ein kleines Privatmuseum ein.

    Ferruccio Lamborghini, der sich Zeit seines Lebens in Hemdsärmeln am wohlsten gefühlt hatte, kehrte zu seinen Wurzeln zurück. Er pflanzte die traditionellen Traubensorten Sangiovese, Gamay und Ciliegiolo sowie Merlot und Cabernet Sauvignon. Sein Rotwein kam unter der Bezeichnung „Colli di Trasimeno“ auf den Markt, erhielt aber im Volksmund rasch den Namen „Sangue di Miura“ – Miura-Blut. Heute sind die Weine von Lamborghini vielfach ausgezeichnet worden, mit ihrer außergewöhnlichen Qualität sind sie im internationalen Hochpreissegment angesiedelt.

    1993 starb Ferruccio Lamborghini, der für seine Verdienste zum “Commendatore” und zum “Cavaliere del lavoro” (Ritter der Arbeit) ernannt wurde, am 20. Februar an einem Herzanfall. Er wurde in seiner Heimatstadt Renazzo bestattet, ein Lamborghini-Traktor zog den Wagen mit seinem Sarg. Heute führt seine Tochter Patrizia das Weingut und den benachbarten Golfplatz. Sein Sohn Tonino leitet eine Firmengruppe auf dem Gebiet Mode, Lifestyle, Design und Genussmittel.

    Im Monat Mai, und zwar in derselben Woche, in der das Unternehmen vor 50 Jahren ins Handelsregister eingetragen und der Grundstein für das Werk in Sant‘Agata Bolognese gelegt worden ist, wird der Höhepunkt der für 2013 in Italien und dem Ausland geplanten Feierlichkeiten (www.lamborghini50.com) stattfinden.

    Die „Grand Tour 50 Jahre Lamborghini“ wird sich über die gesamte italienische Halbinsel ziehen und das größte jemals veranstaltete Lamborghini Treffen darstellen. Lamborgini Besitzer und Händler aus aller Welt sind aufgerufen, mit ihren Lamborghinis daran teilzunehmen.
    Vom 7. bis zum 11. Mai 2013 wird eine Strecke von über 1.200 km durch Italien der einzigartige Schauplatz für Hunderte von Lamborghinis sein – von den unvergesslichen GT-Klassikern bis hin zu den futuristisch anmutenden aktuellen Supersportwagen, die aus allen Teilen der Welt zusammenkommen, und eine Parade durch die schönsten Städte Italiens formen werden.
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