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Ferrari, Lamborghini, Audi R8, Porsche, Viper und KTM X-BOW Schnupperfahrten

Sie möchten einmal in Ihrem Leben die Faszination Ferrari, Lamborghini, Porsche, Audi R8, Viper und KTM X-BOW am eigenen Leib verspüren? Bei unseren Schnupperfahrten können Sie dies live erleben und zwar selbst am Steuer des jeweiligen Fahrzeuges.

Beschleunigen Sie die Fahrzeuge in ca 4 Sekunden auf Tempo 100, schalten Sie die Gänge bei manchen Fahrzeugen wie Piloten in der Formel 1 am Lenkrad im Millisekundentakt. Nie war es so einfach und so billig diese Faszination am eigenen Körper zu spüren – ab € 129,- sind Sie dabei.

Diese Events finden österreichweit als auch auf der Rennstrecke statt, bitte bedenken Sie das es nur eine begrenzte Anzahl an Cockpits gibt. Weitere Infos und Buchungsmöglichkeit finden Sie unter: http://www.need4speed.at/incentives
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Lancia Flavia: Dolce Vita

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  • Lancia Flavia: Dolce Vita

    Saad Chehab gerät ins Schwärmen. Der Markenchef für Lancia im Fiat-Chrysler-Konzern beschwört bei der Präsentation des neuen Flavia das unbekümmerte italienische Lebensgefühl der 60er Jahre, spricht von paradiesischen Plätzen am Mittelmeer und vom Dolce Vita. Die Fakten klingen zwar deutlich nüchterner, beeindrucken aber ebenso: Das Flavia Cabrio ist ein vollwertiger Viersitzer, nahezu komplett ausgestattet und mit seiner Fahrzeuglänge von 4,95 Metern eines der größten offenen Autos. Darüber kommen nur noch Luxusmodelle vom Schlage eines 6er-BMW, Bentley oder Rolls-Royce, womit der Lancia konkurrenzlos günstig ist.

    Der Lancia Flavia – das Cabrio darf getrost weggelassen werden, denn eine Limousine wird es nicht geben – ist kein Unbekannter. Seine Heimat ist die USA. Dort ist er als Chrysler 200 Convertible, der in Europa nicht angeboten wird, Marktführer. Wie schon beim Fiat Freemont und Lancia Voyager adaptierten die Italiener ein amerikanisches Auto für Europa. Das ist im Fall des Flavia durchaus etwas mehr als nur der Austausch des Markenemblems. Federung und Lenkung wurden neu abgestimmt. Und die deutschen Autobahnen sind dafür verantwortlich, dass der Lancia dickere und größere Bremsscheiben als sein amerikanischer Zwillingsbruder spendiert bekam.

    Weniger Arbeit machte das Interieur. Es verwöhnt nicht nur mit amerikanischen Annehmlichkeiten, sondern Chrysler orientiert sich mittlerweile in Sachen Materialqualität und Haptik ohnehin an europäischen Maßstäben. Da bedurfte es eigentlich nur eines Tachometers mit Kilometer-Skala (die Meilenangaben finden sich in kleineren Ziffern darunter immer noch) und dem Lancia-Schriftzug in der schönen Analoguhr in der Mittelkonsole.

    Klarglasscheinwerfer, LED-Rückleuchten und der prägnante Chrom-Grill sowie 18-Zoll-Leichtmetallfelgen und eine markante, klar strukturierte und zum Heck leicht ansteigende Tornadolinie bestimmen den äußeren Auftritt. Die serienmäßige Ledervollausstattung dominiert das Ambiente im Interieur. Sie ist in drei Farbvariationen bestellbar. Trotz der mächtigen Rückenlehnen der Vordersitze, in denen neben den Seitenairbags auch noch der Gurt integriert wurde, bleibt hinten ausreichend Platz für zwei weitere Erwachsene. Verantwortlich ist dafür neben dem längsten Radstand im Segment auch die tiefe und horizontale Sitzfläche. Sie bietet eine perfekte Oberschenkelauflage und einen Kniewinkel von nahezu 90 Grad. Dazu kommen bequeme Rückenpolster und eng anliegende Kopfstützen. Das passt perfekt und sorgt für hohen Sitzkomfort auch auf längeren Etappen. Das Stoffverdeck ist in Schwarz und Beige erhältlich. Es verschwindet per Knopfdruck in 28 Sekunden im Kofferraum, dessen Volumen dann von 377 auf 198 Liter schrumpft.

    Die Fahrwerksabstimmung ist gelungen. Sie stellt einen guten Kompromiss zwischen amerikanisch sanft und europäisch straff dar. Das fällt vor allem beim Überfahren von Querfugen auf, die der Lancia locker wegsteckt ohne dass die Dämpfung zu lasch wirkt. Auch die Karosseriesteifigkeit überzeugt. Es knarrt und knackt nichts und Verwindungstendenzen sind ebenfalls nicht zu spüren.

    Lancia macht es dem Käufer einfach: Es gibt nur die Komplettausstattung samt Leder, Tempomat und Navigationssystem sowie einen Motor. Der 2,4-Liter-Vierzylinder von Chrysler leistet 125 kW / 170 PS und ist mit einer 6-Gang-Automatik gekoppelt, die am Schalthebel in der Mittelkonsole auch manuell bedient werden kann. Den V6 aus dem Hause Chrysler wird es nicht geben, um den Preis des Cabrios so attraktiv wie möglich zu halten. Der Vierzylinder hat es mit den 1,85 Tonnen Gewicht nicht ganz leicht und hält den Flavia vor allem über Drehzahl in Schwung und macht daraus auch akustisch wenig Hehl. Die Fahrstufen wechselt die Automatik dafür aber relativ sanft. Doch ein Sportler will das Cabrio gar nicht sein. Er ist ein gemütlicher und bequemer Cruiser, der sich zwischen 90 und 110 km/h am wohlsten fühlt. Dann können sich Fahrer und Beifahrer genüsslich den Wind leicht um Nacken und Schultern wehen lassen und sich dank der Automatik voll und ganz dem Dolce Vita hingeben. Dabei hilft auch das an Bord befindliche Multimediasystem, dessen Klangfülle auch bei geöffnetem Verdeck und heruntergelassenen Seitenscheiben voll und ganz überzeugt. Bei Bedarf lassen sich weit über 6000 Musiktitel speichern. Das reicht für einen ganzen Urlaub – zum Beispiel in Italien.
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